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Das Dorf Drahouš liegt in einem geneigten Tal des Drahoušský potok. Am Dorfplatz ist die Kapelle sv. Jana Nepomuckého das dominierende Wahrzeichen. Sie wurde 1728 von František Josef Richtersohn errichtet, dem Sekretär des Grafen Černín.

Kapellen, Wasser und Landschaft

Die 2 Kilometer lange Plávečská-Kastanienallee endet an der Kapelle Panny Marie Altöttingenské. Diese Kapelle war früher ein häufig besuchter Wallfahrtsort. Drei Teiche ergänzen das Ortsbild: Einer liegt auf dem Dorfplatz, zwei direkt im Lauf des Jesenický potok. Die Quelle des Rakovnický potok liegt 2 Kilometer östlich von Drahouš auf 578 Metern Höhe. Das Umfeld der Quelle wurde gesäubert und sie erhielt eine Informationstafel. Drahouš lom ist als bedeutendes Landschaftselement registriert; an felsigen Standorten kommen dort wärmeliebende Lebensgemeinschaften vor.

Archäologische Spuren in Tlestky und bei Smrk

Das Tvrziště Tlestky ist ein Kulturdenkmal im zu Drahouš gehörenden Dorf Tlestky. Das Tvrziště Tlesky liegt am östlichen Rand von Tlestky an der Straße nach Drahouš. Hinter den letzten Häusern mit den Hausnummern 20 und 9 ist es weiterhin deutlich sichtbar. Bewuchs und örtliche Bedingungen können die Sichtbarkeit verändern. Archäologische Untersuchungen bestätigten, dass die Anlage zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch einen Brand zerstört wurde. Im Jahr 2015 wurde das Tvrziště von nicht ursprünglichem Aufschüttungsmaterial und Bewuchs befreit und mit einer Informationstafel sowie einer Sitzgelegenheit im Wald ausgestattet. Die Datumsangaben markieren verschiedene Zeiten: Die Zerstörung wird in den Beginn des 15. Jahrhunderts datiert, die Freilegung und Ausstattung auf 2015.

Bei Smrk ist am Waldrand ein kreisförmiges mittelalterliches Tvrziště namens „Šance“ erhalten. Die Anlage ist vom Typ Motte; ihr zentraler Hügel ist etwa 20 Meter breit, der Graben ungefähr 2 bis 2,5 Meter tief.

Ausflüge und lokale Besonderheiten

Der Rundweg „Za Tleským pokladem“ führt von Jesenice über Tlestky nach Drahouš. Der Ausflug „K zámku Svatý Hubert“ führt ebenfalls von Jesenice zum ehemaligen Jagdschlösschen Svatý Hubert und kann zu Fuß, mit Nordic Walking oder mit dem Fahrrad unternommen werden. Der Ausflug führt auch zum Naturdenkmal Přírodní památka Plaviště. Der Kámen svatého Huberta liegt etwa 300 Meter vom Jagdschlösschen entfernt an einem blau markierten Wanderweg. Der zuletzt am 18. Oktober 2024 aktualisierte Hinweis nennt das Jagdschlösschen als derzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Prüfen Sie vor der Anreise die Zugangsbedingungen.

Für die Ausflugswahl ist der Unterschied konkret: „Za Tleským pokladem“ führt über die Ortsfolge Jesenice–Tlestky–Drahouš. „K zámku Svatý Hubert“ nennt neben dem Ziel auch Gehen, Nordic Walking und Radfahren und führt zum Naturdenkmal Plaviště. So lässt sich zwischen einer Route, die mehrere Orte verbindet, und einem Ausflug mit ausdrücklich benannten Bewegungsarten wählen.

Die kleine Familienbrauerei Pivovar Kokeš befindet sich in Drahouš und verwendet örtliches Wasser aus Drahouš zum Brauen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rakovník.

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