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Wer Krupá als Übernachtungsort erwägt, findet als prägende Themen Baugeschichte, archäologische Spuren und Ziele in bewaldeter Landschaft. Durch den Ort führen die Straße D6, früher R6, sowie die Eisenbahnstrecke Praha–Lužná–Chomutov. Prüfen Sie für Ihre Reisedaten die passende Verbindung. Für die Ortswahl lohnt sich danach die Frage, ob die Kirche und Krupás Geschichte oder die Ausflüge im Umland den Schwerpunkt bilden sollen.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Kirche des heiligen Gothard steht südlich von Krupá am Standort des ehemaligen Dorfplatzes. Sie ist ein barockisierter Bau, dessen heutige Gestalt einem barocken Umbau entspricht; gotisches Mauerwerk ist erhalten. Rund um die Kirche lag die mittelalterliche Siedlung Kostelec, die 1318 unterging. Keramikfunde aus dem Mittelalter in den umliegenden Feldern belegen die Siedlung. Krupá selbst wurde während des Dreißigjährigen Krieges zerstört und anschließend wieder aufgebaut.

Ein Hinweis aus 2011 beschrieb die Kirche als nicht öffentlich zugänglich; eine Besichtigung von außen war demnach möglich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Zugang.

Landschaft und archäologische Spuren

In der Umgebung von Krupá bietet der bewaldete, 536 m hohe Louštín einen Aussichtspunkt über die umliegende Landschaft. Zugleich sind dort Spuren eines hallstattisch-latènezeitlichen Burgwalls aus der Zeit um 500 v. Chr. erhalten. Aussicht und archäologische Geschichte kommen hier an einem Ziel zusammen. Im übergeordneten regionalen Umfeld von Krupá wurde das Džbán-Hügelland 1994 wegen seines außergewöhnlichen und erhaltenen Landschafts- und Naturcharakters zum Naturpark erklärt.

Ein weiterer Natur- und Geschichtsbezug ist Merkovka: Besucher können am Quell Wasser mit hohem Eisengehalt trinken und durch alte Buchenwälder spazieren. Sitzgelegenheiten für Touristen und eine Informationstafel zur Geschichte des ehemaligen Kurorts ergänzen den Ort. Damit verbinden sich ein Spaziergang und ein konkreter Hinweis auf die frühere Nutzung als Kurort.

Museum und Keramik im Umland

Das Heimatmuseum in Hředle zeigt archäologische Funde, alte landwirtschaftliche Geräte, Hopfenmarken, ein erhaltenes Turmuhrwerk und Dokumente aus der kommunistischen Zeit. Die Sammlung verbindet damit Alltagsgeschichte, Landwirtschaft, Technik und jüngere Geschichte. Auch die Keramik setzt unterschiedliche Akzente: Die Hrnčírna Jiřího a Daniely Duchkových stellt Gebrauchskeramik und dekorative Keramik her. Die Hrnčírna Mutějovice arbeitet mit Nachbildungen historischer Gefäße und belebt vergessene sowie verlorene Techniken und Verfahren des Töpferhandwerks neu. So stehen Gebrauchs- und Dekorationsstücke historischen Gefäßformen und früheren Handwerkstechniken gegenüber.

Eine konkrete Wanderorientierung

Für die Planung eines Wanderziels ist die Burg Džbán mit einem Ausgangspunkt benannt: Vom Bahnhof Mutějovice führt ein grün markierter Wanderweg zur Burg. Diese Wegorientierung ergänzt die kulturellen und landschaftlichen Themen rund um Krupá um einen konkreten Zielpunkt für die Ausflugsplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Nesuchyně, Městečko, Oráčov, Zavidov, Pustověty, Velká Chmelištná, Luzna U Rakovnika, Lubná.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rakovník.

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