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Senomaty liegt westlich der Stadt Rakovník in der Aue des Rakovnický potok. Der Bach entspringt in den Wäldern des Jesenicko. Wer sich für die Ortsgeschichte interessiert oder eine Radroute durch die Umgebung sucht, findet hier zwei unterschiedliche Ansätze für die Reiseplanung.

Geschichte und Denkmäler in Senomaty

Die früheste schriftliche Erwähnung von Senomaty stammt aus dem Jahr 1233. Einige Stadtrechte hatte der Ort spätestens vor 1319 erworben. Diese Daten setzen einen frühen zeitlichen Rahmen für die Ortsgeschichte; weitere Zeugnisse reichen von mittelalterlichen Nachrichten bis zu Bauwerken und Statuen aus späteren Jahrhunderten.

Die gotische Kirche St. Laurentius wurde wahrscheinlich vom Deutschen Orden gegründet. Konkrete Nachrichten über die Kirche stammen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ihre heutige Gestalt erhielt sie durch eine Renovierung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Auch der hölzerne Glockenturm verweist auf eine lange Geschichte: Er ist mindestens dreihundert Jahre alt und stand bereits vor 1620.

Auf dem Friedhof von Senomaty befindet sich eine Gruppe von Gedenkgräbern. Dort liegt auch František Chládek, ein tschechischer Dichter des 19. Jahrhunderts, der aus Hředle stammte. Die Friedhofsmerkmale verbinden so einen örtlichen Gedenkort mit der Geschichte einer Person aus der Region.

Zwei Statuen sind mit Jahreszahlen auf ihren Sockeln verbunden. Nahe der Brücke über den Rakovnický potok steht die Statue des heiligen Judas Thaddäus auf einem Sockel mit der Jahreszahl 1722. An der Straße nach Rakovník steht auf der rechten Seite eine gut behauene Statue des heiligen Prokop; ihr Sockel trägt die Jahreszahl 1743. Ein weiteres Baudenkmal ist das gezimmerte Haus in der Straße V Chaloupkách 66. Es stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist als Kulturdenkmal geschützt.

Die Zeitangaben eröffnen verschiedene Blickwinkel: Die frühen Erwähnungen und Rechte betreffen die Ortsgeschichte, während Kirche, Glockenturm, Statuen und Haus konkrete Bau- und Gedenkzeugnisse aus unterschiedlichen Jahrhunderten sind. Damit lässt sich ein Besuch nach historischen Themen ordnen, ohne die einzelnen Denkmäler zu einer einzigen Entstehungsgeschichte zusammenzufassen.

Radroute und Wandertermin

Die markierte Radroute Nr. 351 führt durch Senomaty. Ihr Verlauf führt von Rakovník über Jesenice und Rabštejn nad Střelou nach Pšov. Der Abschnitt von Rakovník nach Senomaty hat den Charakter eines Radlehrpfads und ist mit naturkundlichen Tafeln versehen. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routenbedingungen und den Zustand der Tafeln.

Auch in Oráčov, acht Kilometer von Senomaty entfernt, führt die Radroute 351 in den Naturpark Jesenicko. Die Landschaft wird durch erhaltene Natur, Teiche und zahlreiche historische Denkmäler geprägt. Dieser regionale Blick ergänzt die Ortsgeschichte und die naturkundliche Vermittlung auf dem Abschnitt zwischen Rakovník und Senomaty, ohne beide Abschnitte gleichzusetzen.

Ein anderer Reisezeitpunkt ergibt sich aus der touristischen Wanderung „Putování za duhou“. Sie hat in Senomaty seit 2007 Tradition und wird Anfang Mai veranstaltet. Wenn die Wanderung für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin vorab. So lässt sich der Veranstaltungsbesuch zeitlich von einer Reise unterscheiden, die vor allem der Radroute oder den Denkmälern gilt.

Anreise planen

Die Verkehrsanbindung von Senomaty wird durch städtische und überörtliche Buslinien sowie durch die Bahnstrecke Rakovník–Bečov nad Teplou gewährleistet. Für konkrete Abfahrten sollten Sie die aktuellen Fahrpläne prüfen. Damit können Sie die Anreise mit Ihrem geplanten Schwerpunkt abstimmen, etwa einem Termin Anfang Mai oder einer Fahrt auf der Radroute.

Weitere Reiseziele entdecken: Kolešovice, Krakov, Václavy, Šanov, Slabce, Oráčov, Milostín, Nezabudice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rakovník.

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