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Die Landschaft an den letzten Ausläufern der Oderské vrchy, archäologische Spuren mehrerer Festen und eine konkrete Radroute geben Daskabát unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise. Hinzu kommen eine Kapelle auf dem Dorfplatz und ein Sportareal mit Tennis. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie zunächst abwägen, ob Ortsgeschichte, Radfahren oder beides Ihren Aufenthalt prägen soll. Bei den Festen stehen erhaltene Geländeformen und historische Erwähnungen im Mittelpunkt; die Route 6265 nennt dagegen eine konkrete Folge von Orten.

Landschaft und Ortscharakter

Daskabát liegt an den letzten Ausläufern der Oderské vrchy. Wald bedeckt ein Fünftel der Katasterfläche. Die beiden Angaben ergänzen sich auf unterschiedlichen Maßstäben: Die erste beschreibt die landschaftliche Lage, die zweite den Waldanteil des Gemeindegebiets. So erhalten Sie sowohl einen geografischen Rahmen als auch eine konkrete Größenordnung für die bewaldete Fläche. Diese landschaftliche Einordnung unterscheidet sich von den punktuellen archäologischen Fundplätzen und den konkreten Radfahrangaben, die den Ort ebenfalls prägen.

Festen und archäologische Spuren

Die Erdwerke der Feste Zámčisko sind als befestigte Siedlung des Typs Motte beschrieben. Dazu gehören ein etwa 10 × 14 Meter großer zentraler Hügel, ein flacher Graben, ein Wall und ein äußerer Graben. Die Maßangabe bezieht sich auf den Hügel, nicht auf die gesamte Anlage. Teile der Erdwerke sind von Nadelwald und Sträuchern bedeckt. Am Rand des Waldes Boří im Flur Zámčisko sind archäologische Spuren und Reste der Feste erhalten.

Am archäologischen Fundplatz U Slaného nordwestlich von Daskabát sind von einer mittelalterlichen, bislang nicht näher datierten Feste ein längliches ovales Plateau und ein Teil des Walls erhalten. Der gemeinsame Bezug auf Wallreste erlaubt einen Vergleich der beiden Geländeformen; nur für Zámčisko ist jedoch die Größe des zentralen Hügels angegeben, während die Datierung der Feste bei U Slaného offenbleibt.

Erwähnungen in der Ortsgeschichte

Das untergegangene Dorf Otěhřiby, dem das heutige Daskabát vorausging, wird erstmals 1232 erwähnt. Die Feste Otěhřiby wird erstmals 1447 erwähnt; Überreste dieser Feste sind in Daskabát erhalten. Auch Sedlec gehört zu den historischen Bezugspunkten: Das Dorf wird erstmals 1359 erwähnt, und historisch wertvolle Reste seiner Feste befinden sich am Ort Zámčisko in Daskabát. Die Jahreszahlen haben verschiedene Bezugspunkte: 1232 gehört zum Dorf Otěhřiby, 1359 zum Dorf Sedlec und 1447 zur Feste Otěhřiby. Es handelt sich jeweils um erste Erwähnungen, nicht um Baujahre.

Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk steht auf dem Dorfplatz, ist als Denkmal von lokaler Bedeutung ausgewiesen und stammt aus dem Jahr 1909. Damit ergänzt sie die Festungsreste um ein datiertes Bauwerk mit einem klaren Bezugspunkt im Ort. Ihre Datierung lässt sich anders einordnen als die Ersterwähnungen von Dörfern und Festung oder die bislang nicht näher datierte mittelalterliche Feste bei U Slaného.

Radfahren und Sport

Das Sportareal von Daskabát liegt im Ortszentrum, grenzt an den neu errichteten Radweg Přáslavice–Velký Újezd und bietet Tennis an. Für die konkrete Nutzung des Sportareals prüfen Sie die örtlichen Bedingungen vor Ihrem Besuch. Die Radroute Nr. 6265 führt von Velká Bystřice über Přáslavice und Daskabát nach Tršice. Diese Ortsfolge gibt eine Orientierung über den Streckenverlauf; die Angabe zum Sportareal beschreibt dessen Lage am benannten Radweg. So können Sie bei Ihrer Planung zwischen einer Route mit Ausgangs- und Zielort und dem Standort des Tennisangebots unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Náměšť Na Hané, Slatinice, Tovéř, Drahanovice, Dubčany, Šternberk, Velká Bystřice, Bystročice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Olomouc.

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