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Senice Na Hané vereint eine von der Hana-Ebene geprägte Umgebung mit einer vielschichtigen kirchlichen Bau- und Kunstgeschichte. Westlich beginnen die ersten Hügel des Drahany-Hochlands; die Pfarrkirche St. Maria Magdalena bildet einen kulturellen Schwerpunkt. Dazu kommen datierte Skulpturen, ein mittelalterliches Sühnekreuz und ein wiederkehrendes Kirchweihfest. Angaben zu Sporthalle und Bahnhof ergänzen die landschaftlichen und kulturellen Bezugspunkte um praktische Planungsaspekte.

Landschaft zwischen Ebene und Hügelland

Die Hana-Ebene prägt das Umfeld von Senice Na Hané; die ersten Hügel des Drahany-Hochlands beginnen westlich. So lässt sich die landschaftliche Einordnung klar fassen: Die Ebene prägt das Umfeld, westlich setzt das Hügelland ein. Wenn Landschaft bei der Auswahl Ihres Aufenthalts mitentscheidet, können Sie diese beiden Bezugspunkte gegenüberstellen. Die Pfarrkirche ergänzt den Landschaftsschwerpunkt um ein klar umrissenes Thema der Bau- und Kunstgeschichte.

St. Maria Magdalena: Baugeschichte und Kunst

Die Kirche St. Maria Magdalena ist ein wertvoller Barockbau aus den Jahren 1704–1705 mit einem älteren Renaissance-Turm. Zu ihrer Baugeschichte gehören außerdem eine ursprüngliche gotische Anlage und ein Turm aus dem 15. Jahrhundert. Der Turm steht nicht in der Achse des Kirchenbaus; seine abweichende Position ist im Eingangsbereich sichtbar. Damit lassen sich verschiedene Zeitschichten und eine konkrete Besonderheit des Grundrisses in den Blick nehmen.

Die älteste schriftliche Erwähnung der Kirche findet sich im Nekrologium des Olmützer Kapitels unter dem Jahr 1333. Diese Jahreszahl bezeichnet den schriftlichen Hinweis, nicht das Baujahr der Kirche. Für den Hauptaltar schuf der Olmützer Maler Josef Pilz 1794 das Gemälde der heiligen Maria Magdalena. Die verschiedenen Jahreszahlen stehen somit für unterschiedliche Aspekte ihrer Geschichte: eine schriftliche Erwähnung, Bauphasen und ein bestimmtes Kunstwerk.

Skulpturen und Kirchweihfest

Die sakralen Kunstwerke reichen über den Kirchenbau hinaus. Die Ecce-Homo-Statue in Senice Na Hané stammt aus dem Jahr 1827. Eine weitere Figur ist die barocke Sandsteinskulptur des heiligen Ägidius aus den 1730er-Jahren von Ondřej Zahner. An der Straße nach Hliník, einer ehemaligen Ziegelei, steht ein mittelalterliches Sühnekreuz. Diese Werke ergänzen das Thema Kirchenarchitektur um einzelne religiöse Bildwerke und ein Kreuz; ihre unterschiedlichen Formen und Zeitstellungen bieten weitere Anknüpfungspunkte für kulturgeschichtlich Interessierte.

Das Kirchweihfest der Pfarrkirche St. Maria Magdalena findet als wiederkehrende Tradition an einem Sonntag in der Nähe des 22. Juli statt. Wenn dieser Anlass für Ihre Reiseplanung wichtig ist, können Sie den ungefähren Zeitpunkt bei der Terminwahl berücksichtigen.

Sporthalle und Anreise planen

Die Multifunktionssporthalle verfügt über Spielflächen für Handball, Floorball, Tennis, Volleyball, Basketball, Badminton, Nohejbal und Kleinfeldfußball (Futsal). Beim Volleyball gibt es ein zentrales Feld und drei durch Netze getrennte Querfelder; außerdem sind drei Badmintonfelder vorhanden. Das Angebot umfasst damit unterschiedliche Spielformen und Feldaufteilungen. Die Gemeinde bietet die Halle zur öffentlichen Vermietung an. Da sich die Verfügbarkeit ändern kann, erkundigen Sie sich vor der Planung einer konkreten Nutzung nach den aktuellen Möglichkeiten.

Der Bahnhof Senice Na Hané bietet die Abfertigung von Fahrgästen im innerstaatlichen Verkehr einschließlich Sitzplatzreservierungen an. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. So können Sie den Bahnanschluss passend zu Ihren Reiseplänen berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Domašov Nad Bystřicí, Suchonice, Haňovice, Majetín, Olbramice, Horka Nad Moravou, Lutín, Velký Újezd.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Olomouc.

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