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Licibořice lässt sich über mehrere unterschiedliche Interessen erschließen: Tierbegegnungen auf einem historischen Hof, nummerierte Radwege, geschützte Landschaften und markante Details an einer Kirche. Für die Planung hilft es, diese Themen getrennt zu betrachten. So lässt sich entscheiden, ob der Aufenthalt vor allem von Tieren, Natur oder Architektur geprägt sein soll.

Tiere und Hofgeschichte

Babiččin dvoreček befindet sich auf einem mehr als 400 Jahre alten Bauernhof in Licibořice und wurde im Mai 2012 für die Öffentlichkeit eröffnet. Die beiden Zeitangaben stehen für unterschiedliche Dinge: Das Alter gehört zum Bauernhof, während der Mai 2012 den Beginn des öffentlichen Besuchsangebots markiert. Auf dem Hof werden traditionelle Nutztiere gehalten, darunter Ziegen, Schafe, Rinder und Truthähne. Besucher können die Tiere aus der Nähe ansehen, streicheln und füttern. Zum Besuch gehört außerdem Dědečkova obůrka mit ihren Waldtieren. Wenn Sie diesen Schwerpunkt in die Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsbedingungen.

Radwege durch Licibořice

Zwei Radwege führen durch Licibořice: Der Radweg 4112 verläuft zwischen Horní Bradlo und Sezemice durch den Ort, der Radweg 4177 ebenfalls durch Licibořice. Die 4112 lässt sich damit über ihre beiden Orte einordnen; 4177 ist eine weitere nummerierte Route durch die Gemeinde. Wenn Radfahren zu Ihrem Aufenthalt gehört, können Sie die Routennummern als konkrete Orientierung bei der eigenen Auswahl heranziehen.

Schutzgebiete und Lebensräume

Das Naturschutzgebiet Krkanka umfasst ein morphologisch stark gegliedertes Gebiet mit einer tiefen Schlucht der Chrudimka und ihrer Zuflüsse. Das Katastergebiet der Gemeinde Licibořice reicht in das Naturschutzgebiet Krkanka hinein; die genaue Abgrenzung sollten Sie auf aktuellen offiziellen Karten prüfen. Es ist außerdem ein Brutgebiet des Uhus. Krkanka verbindet so zwei für Naturinteressierte verschiedene Blickwinkel: die Landschaftsform und einen konkreten Lebensraum für eine Vogelart.

Ein anderer Naturakzent ist Boušovka, ein kleiner Waldteich in der Slavická obora. Das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Boušovka liegt im Katastergebiet von Licibořice und überschneidet sich mit dem Naturdenkmal Boušovka. Die flachen, sonnigen Ufer des Teichs bieten Lebensraum für die seltene Gelbfleckige Weißaderlibelle. In der Slavická obora stehen außerdem alte Eichenalleen entlang der Wege und an den Teichdämmen.

Im Vergleich stehen damit eine tiefe Flussschlucht mit Uhu und ein Teichlebensraum mit einer seltenen Libellenart im Mittelpunkt. Die Eichenalleen ergänzen den Naturcharakter der Slavická obora durch ein weiteres Landschaftsmerkmal.

Kirchenarchitektur im Ort

Die St.-Michael-Erzengel-Kirche in Licibořice ist ein einschiffiger Bau mit rechteckigem Grundriss und einer kleinen Apsis. Ihr Eingangsportal besitzt originale hölzerne, zweiflügelige und schnitzverzierte Türen. An der Fassade stehen in Nischen auf beiden Seiten Statuen. So lassen sich an der Kirche der Gesamtbau, die Eingangsarchitektur und die Fassadengestaltung als unterschiedliche Aspekte betrachten. In Licibořice gibt es außerdem einen barock umgestalteten Glockenturm.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chrudim.

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