Zum Inhalt

Raná liegt auf 485 Metern Höhe am Bach Raná, der auch Černý potok und Dolský potok genannt wurde. Dorfgeschichte, Bauentwicklung und Radfahren bilden unterschiedliche Zugänge zu diesem Ort: Im Mittelpunkt stehen die Kirche St. Jakobus des Älteren, historische Bauernhöfe und die Radwege, die durch das Gemeindegebiet führen. Wenn Sie Kulturgeschichte mit einer Reise durch die Landschaft verbinden möchten, können Sie diese Themen als getrennte Schwerpunkte in Ihre Planung aufnehmen.

Die Kirche St. Jakobus des Älteren

Der Kirchenkomplex liegt auf einer leichten Anhöhe im zentralen Teil von Raná. Die Kirche war ursprünglich gotisch und ist bereits für 1350 belegt. 1718 wurde sie barock umgestaltet; später erhielt sie ihr neugotisches Erscheinungsbild. Die Zeitfolge verweist auf eine Baugeschichte mit mehreren Phasen statt auf einen Bau aus nur einer Epoche.

Zum Komplex gehören eine Einfriedungsmauer um den Friedhof und eine Leichenhalle aus dem frühen 18. Jahrhundert. Außerdem gehört ein gemauerter Glockenturm aus dem Jahr 1835 dazu. Im Inneren der Kirche wurden ursprüngliche historische Wandmalereien entdeckt. Außenbau, Nebenbauten und Innenraum ergänzen einander als verschiedene Aspekte der Kirchenanlage.

Dorfgeschichte und Bauernhöfe

Die erste schriftliche Erwähnung von Raná stammt aus dem Jahr 1349; damals war das Dorf Teil der Herrschaft Rychmburk. Große gezimmerte und später gemauerte Bauernhöfe entlang der Straße prägten das historische Siedlungsbild. In Oldřetice sind entlang des Bachs größere geschlossene landwirtschaftliche Gehöfte erhalten. So stehen in der Gemeinde die historische Entwicklung der Hofbauweise in Raná und erhaltene Hofgruppen in Oldřetice nebeneinander.

Auch die frühere Nutzung des Bachs gehört zur lokalen Wirtschaftsgeschichte. Am Bach Raná waren einst drei wasserbetriebene Getreidemühlen und ein Sägewerk in Betrieb. Mit den Mühlen und dem Sägewerk kommt zur Hofgeschichte ein weiterer wirtschaftlicher Aspekt hinzu: die Nutzung der Wasserkraft.

Landschaft und Radfahren

Raná, Oldřetice und Medkovy Kopce liegen in einer unberührten Landschaft, die den Ortsteilen eine besondere Atmosphäre verleiht. Der Landschaftsbezug reicht damit über Raná hinaus und umfasst auch Oldřetice und Medkovy Kopce.

Durch das Gebiet der Gemeinde Raná verlaufen auf Straßen III. Klasse die Radwege Nr. 18 und 4122. Die Routennummern geben Ihnen konkrete Bezugspunkte für die Radplanung; die Straßenklasse bezeichnet zugleich die Straßen, auf denen die Wege durch das Gemeindegebiet führen. Radfahren ist damit ein eigenständiger Schwerpunkt neben der Orts- und Baugeschichte.

Weitere historische Bezugspunkte

Die Kapelle der Jungfrau Maria auf dem Dorfplatz stammt aus dem Jahr 1894. Ihre Datierung ergänzt die älteren Bezüge der Dorfgeschichte und der Kirche um ein weiteres lokales Baudatum.

Die römisch-katholische Pfarrei Raná bietet regelmäßig Gottesdienste sonntags um 9:30 Uhr und freitags um 18:00 Uhr an. Wenn ein Gottesdienst in Ihre Planung passt, prüfen Sie den Termin vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Bousov, Dolní Bezděkov, Miřetice U Nasavrk, Nasavrky, Vápenný Podol, Stary Dvur, Skalice, Chroustovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chrudim.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.