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Tri Bubny verbindet den Hügel Tři Bubny mit der gotischen Friedhofskirche St. Georg und Spuren einer befestigten Siedlung. Der Hügel erhebt sich auf der Nordseite der Gemeinde; die Kirche blickt von dort aus 302 m Höhe über dem Meeresspiegel herab. Von der Siedlung aus bietet sich außerdem ein Ausblick auf die Železné hory. Kirche und Ausblick setzen unterschiedliche Landschaftsbezüge: Die Kirche ist dem Hügel zugeordnet, der Blick auf das Gebirge der Siedlung.

Kirche und Wallanlagen

Die gotische Friedhofskirche St. Georg wurde erstmals 1349 urkundlich erwähnt. Die Wallanlagen von Tři Bubny entstanden 1778, um die Siedlung und die Kirche auf dem Hügel gegen preußische Truppen zu verteidigen. Der erhaltene östliche Teil der Wallanlagen wurde 1923 sowohl als Naturdenkmal als auch als historisches Denkmal ausgewiesen. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Etappen: 1349 steht für die erste Erwähnung der Kirche, 1778 für die Errichtung der Befestigung und 1923 für die Ausweisung des erhaltenen Ostteils. Kirche und Wallanlagen gehören damit zur Geschichte desselben Hügels, aber zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Funktionen. Erste Erwähnung, Bau der Wallanlagen und spätere Ausweisung sind verschiedene Ereignisse, die zusammen die Entwicklung am Hügel über mehrere Jahrhunderte nachzeichnen.

Ortsname und historische Spuren

Auch der Ortsname hat eine eigene Geschichte: Tři Bubny bezeichnete ursprünglich einen Gasthof. Auf Müllers Karte des Königreichs Böhmen aus dem Jahr 1720 ist der Name verzeichnet. Gasthof-Ursprung und Karteneintrag ergänzen einander, beantworten aber verschiedene Fragen: Der eine verweist auf die ursprüngliche Bedeutung des Namens, der andere datiert seine kartografische Nennung. Eine Straße wurde später „Französische Straße“ genannt, weil russische und französische Truppen während der Napoleonischen Kriege über sie zogen. Die Bezeichnung ergänzt die Ortsgeschichte um eine weitere militärhistorische Spur.

Archäologie und Befestigung

Als bedeutende archäologische Fundstelle ist Tri Bubny der Kategorie ÚAN I zugeordnet. Diese Einordnung ergänzt die Ortsgeschichte um eine archäologische Perspektive neben Kirche und Wallanlagen. Eine regionale historische Beschreibung aus dem Jahr 2009 verortet einen teilweise erhaltenen Bastionstorso der Feldbefestigung etwa 500 m südsüdwestlich der Kirche St. Georg, westlich der Straße III/3583 nach Orel. Sie beschreibt den Torso als vollständig von dichtem Gehölz verborgen; der physische Zustand des erhaltenen Erdwerks kann sich ändern. Die Kategorie ordnet den Ort archäologisch ein, während der Bastionstorso einen konkreten Rest der Feldbefestigung bezeichnet.

Radwege durch Tri Bubny

Die 2023 veröffentlichte kommunale Tourismusstrategie führt zwei markierte Radwege durch Tri Bubny: Route 4177 zwischen Kočí und Orel sowie Route 4181 zwischen Libanice und Vlčnov. Die Endpunkte bieten eine klare Unterscheidung zwischen den beiden Streckenangaben. Beschilderung und Streckenbedingungen können sich ändern; prüfen Sie beides vor der Tour.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chrudim.

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