Chvaletice verbindet Geologie, Radfahren und Zeugnisse der Bergbaugeschichte. Die Stadt liegt im nordwestlichen Ausläufer des Nationalen Geoparks Železné hory: Dort endet der Kamm der Železné hory, jenseits der Labe erstreckt sich die Východočeská tabule. Radwegstationen, Aussicht und geschützte Bauten zeigen unterschiedliche Seiten des Ortes. Wenn Sie Chvaletice auswählen, können Sie den Aufenthalt nach Interesse ausrichten: Geologie und Radfahren stehen neben Ortsgeschichte und Spaziergängen am Fluss.
Geologie mit dem Rad erkunden
Der geologische Radweg MAGEO ist 29 km lang und hat 13 Informationstafeln. Zu seinen Stationen in Chvaletice gehören Chvaletická vyhlídka und der Bahnhof Chvaletice. Länge, Tafeln und benannte Stationen geben dem Weg einen klaren geologischen Schwerpunkt. Ein Radweg erreicht Chvaletice über eine Unterführung am Bahnhof und führt von dort am Fluss bis nach Týnec nad Labem weiter. Prüfen Sie vor der Fahrt die Beschilderung und den Oberflächenzustand.
Aussicht und Zugang
Am westlichen Rand der alten Chvaletice in Hornická čtvrť stehen an der Straße von Chvaletice nach Horušice zwei Informationstafeln. Von dort bietet sich ein weiter Blick über die geologische Lokalität; prüfen Sie bei Ihrer Ankunft, ob die Tafeln vorhanden sind. Auch von der Chvaletická vyhlídka reicht der Blick weit über die Landschaft. Bei guter Sicht kann man auch die Sněžka deutlich sehen, sodass der Fernblick wetterabhängig bleibt.
Der Zugang zur geologischen Lokalität ist nur mit Sondergenehmigung möglich, weil sie einen militärischen Bereich, einen Steinbruch und Privatgrundstücke umfasst. Klären Sie die Zugangslage lokal, bevor Sie einen Zutritt versuchen.
Bergbaugeschichte und Denkmäler
Die örtlichen Gesteine zeugen von zwei unterschiedlich alten Meeren, vulkanischer Tätigkeit, Faltungen während der Gebirgsbildung und einer bedeutenden Ansammlung von Erzen. Diese geologische Vorgeschichte bildet einen anderen Zeithorizont als der Bergbau, der Chvaletice später veränderte. Große Teile der ursprünglichen Siedlung wurden durch den Bergbau zerstört; für die Bergleute wurde Hornická Čtvrť errichtet.
Die evangelische Kirche in Hornická Čtvrť wurde 1882 im Neorenaissance-Stil erbaut und geweiht und ist als Kulturdenkmal geschützt. Die ehemalige Masaryk-Grundschule in Hornická Čtvrť wurde 1930 nach einem Entwurf des Architekten Řepa fertiggestellt; sie ist als unbewegliches Kulturdenkmal geschützt. Kirche und frühere Schule stehen für unterschiedliche Funktionen des Viertels: sakrale Architektur und Bildung. Auf einer Wiese unterhalb der evangelischen Kirche erinnert ein Jan-Hus-Denkmal an den 500. Jahrestag seiner Hinrichtung.
Spaziergänge an der Labe
Spaziergänge entlang der Ufer der Labe sind eine weitere Aktivität in Chvaletice. Sie bieten einen Geh-Schwerpunkt neben den Radwegen und den historischen Orten in Hornická Čtvrť. So steht neben Radfahren und Ortsgeschichte auch eine Aktivität am Fluss zur Wahl.
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