Der Ort lässt sich für die Reiseplanung über drei Themen betrachten: Wasserlandschaft, Routen und Ortsgeschichte. Im Süden liegt der Všepadelský rybník; durch das Gebiet verlaufen Rad- und Wanderrouten, und in Všepadly stehen historische Bauwerke. So können Sie entscheiden, ob Sie Ihren Schwerpunkt auf Landschaft, eine Streckenführung oder die Baugeschichte legen.
Teich und Gelände
Der Všepadelský rybník ist ein wasserwirtschaftliches Wahrzeichen und ein bedeutendes Landschafts- und Naturelement von Všepadly. Er liegt im südlichen Teil des Gebiets und umfasst etwa 7,8 Hektar. Der Bach Merklinka speist den Teich oder verläuft begleitend an ihm. Všepadly selbst liegt in flachem bis leicht geneigtem Gelände. Wer sich für Wasser- und Kulturlandschaft interessiert, findet im Teich einen konkreten Bezugspunkt; die Kapellen und historischen Gebäude zeigen eine andere Seite des Ortes.
Routen durch das Gebiet
Eine 34 km lange touristische Route, M 1 (1411), verläuft über Domažlice, Chrastavice, Milavče, Hradiště, Netřeb und Všepadly und weiter in Richtung Klatovsko und Švihov. Länge und Ortsfolge geben einen überörtlichen Rahmen, wenn Sie eine Etappe planen. Eine weitere konkrete Wegangabe betrifft die Radroute Nr. 2192: Eine Nebenstraße führt durch Všepadly; anschließend verläuft die Radroute weiter nach Černíkovo. Prüfen Sie vor einer Fahrt die Beschilderung. Die M 1 ist durch ihre Länge und mehrere Orte umrissen, während die Radroute 2192 die Weiterführung nach Černíkovo als Orientierung bietet.
Durch das Gebiet von Všepadly führen außerdem eine Radroute und eine touristische Route. Sie dienen der Verbindung touristisch attraktiver Orte und werden zum Wandern und Radfahren genutzt. Damit können Sie Routen nach ihrem jeweiligen Verlauf einordnen, statt unterschiedliche Wegangaben zu einem einzigen Streckenverlauf zusammenzufassen.
Denkmäler und Kapellen
Im Zentrum von Všepadly steht das Denkmal Nr. 1873 zwischen den Häusern Nr. 13 und 14. Seine Inschrift lautet „Padlým rodákům všepadelským 1914 – 1918“ und widmet das Denkmal den gefallenen Všepadlyer Landsleuten aus diesen Jahren. Auf dem Denkmal befinden sich neun Fotografien gefallener Soldaten. Die erste Erwähnung von Všepadly stammt aus dem Jahr 1379.
Die etwa zwei Meter hohe Všepadly-Madonna ist eine frühbarocke Statue. Sie befand sich früher in der Kapelle der Jungfrau Maria und stammt aus der abgerissenen Kirche sv. Václava in Úboč. Heute wird sie sicher verwahrt. Die Kapelle der Jungfrau Maria steht auf einer niedrigen Anhöhe südwestlich von Všepadly unter Linden; der rechteckige Bau stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Ein weiterer Bau ist die sechseckige Kapelle sv. Václava in Všepadly. Sie stammt aus dem Jahr 1775 und hat ein Zeltdach. Sie ist von der abgerissenen Kirche sv. Václava in Úboč zu unterscheiden, aus der die Madonna stammt. Die beiden Bauwerke tragen denselben Heiligennamen, haben aber unterschiedliche Orte und Rollen in der Ortsgeschichte.
Weitere historische Bauten
In Všepadly befindet sich die Mühle „Josefa Hergera“, Hausnummer 18. Oberhalb des Ortes liegt der große Wirtschaftshof Košetice, dessen Gründung in die Barockzeit fällt. Mehrere Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zeigen eklektizistischen Stil, erhöhte Giebel und plastischen Fassadenschmuck. Eklektizismus bezeichnet in der Architektur das Aufgreifen von Formen verschiedener historischer Stilrichtungen; die Giebel und Fassadendetails geben diesem Stil konkrete Merkmale. Zusammen mit der Kapelle aus dem Jahr 1775 und dem barock gegründeten Hof ergibt sich ein zeitlicher Bogen von älteren bis zu jüngeren Bauformen.
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