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In Tužice treffen frühe schriftliche Ortsgeschichte und eine bis heute bestehende Tradition des Steinbrechens und der Steinverarbeitung aufeinander. Der Granodioritbruch gibt diesem Schwerpunkt eine geologische Seite; im Umfeld ergänzen ein Rundweg am Weiher, eine Wanderroute und die Burg Velhartice andere Interessen. Für die Planung ist es hilfreich, zwischen Tužices eigenen Themen und den gesonderten Zielen der Umgebung zu unterscheiden.

Ortsgeschichte und Steintradition

Die älteste offiziell bestätigte schriftliche Erwähnung von Tužice stammt aus dem Jahr 1361. Der älteste Eintrag im Grundbuch der Herrschaft Nalžov betrifft das Wirtshaus von Tužice und datiert auf 1767. Für die steinverarbeitende Tätigkeit markiert 1910 einen konkreten Beginn: Der Steinmetz Matěj Šolar errichtete in Tužice ein Haus und begann im Wald Chvalici mit dem Steinabbau. Steinbrechen und Steinverarbeitung gehören zur historischen und heutigen Tradition des Ortes. So begegnen hier schriftliche Ortsgeschichte und die Entwicklung eines örtlichen Handwerks nebeneinander.

Granodiorit und Steinbruch

Der Steinbruch Tužice (Vlčí hora) ist ein aktiver Granodioritbruch; der Betrieb kann sich im Lauf der Zeit ändern. Seine Wand reicht bis zu 45 Meter Höhe, die Abbaustufen sind 15 bis 18 Meter hoch. Der Granodiorit ist mittelkörnig und wird je nach Beschreibung als blaugrau oder dunkelgrau charakterisiert; die geologische Bezeichnung lautet Hornblende-Biotit-Granodiorit. Aus dem Material werden Pflasterwürfel, Randsteine, Mauersteine, Bruchstein, Gartenelemente und Schotter hergestellt. Die Produktpalette kann sich ändern. Die Verarbeitung konzentriert sich ausschließlich auf grobe Steinbearbeitung. Für die Zufahrt mit dem Auto zum Steinbruch ist eine Einfahrtsgenehmigung erforderlich; prüfen Sie diese Bedingung vor einem Besuch.

Orientierung in Tužice

Die der Aufnahme Mariens in den Himmel geweihte Kapelle gehört zum zentralen, von Linden geprägten Bereich von Tužice. Zum Straßennetz des Ortes gehören die Straßen I/22 und III/02213 sowie örtliche Straßen. Bei der Planung zu Fuß oder mit dem Rad ist der räumliche Geltungsbereich wichtig: Durch das Planungsgebiet von Tužice führen keine markierten Wander- oder Radrouten. Diese Aussage bezieht sich auf das Planungsgebiet; künftige Aktualisierungen der Planung können sie verändern.

Ausflüge im näheren Umfeld

Der Hnačovský-Rundweg verläuft um den größten Erholungsweiher im Okres Klatovy und eignet sich auch für Familien mit kleinen Kindern. Bei Nalžovské Hory führt die blaue Wanderroute von der Ortsmitte nach Prašivice; die Strecke ist etwa 2 km lang. Die beiden Optionen unterscheiden sich nach ihrem Schwerpunkt: Für Familien mit kleinen Kindern ist die Eignung des Hnačovský-Rundwegs ausdrücklich genannt, während die Route nach Prašivice über ihr Ziel und ihre ungefähre Länge umrissen ist.

Als kulturelles Ziel in der Umgebung sind in der Burg Velhartice derzeit sowohl die Burg- als auch die Schlossinnenräume für Besucher zugänglich. Prüfen Sie den Zutritt vor der Anreise. Die nähere Umgebung von Tužice eignet sich außerdem zum Sammeln von Pilzen und Waldfrüchten. Damit stehen neben den benannten Routen auch ein Besuch in historischen Innenräumen und eine naturbezogene Unternehmung als unterschiedliche Interessen zur Wahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Křenice, Nýrsko, Zelená Lhota, Rozparalka, Vřeskovice, Břežany, Klenová, Mezihoří.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.

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