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Die Hracholusky-Talsperre prägt den Aufenthalt am Ort: Hracholusky liegt in leicht geneigtem Gelände am Ufer und gilt als bedeutender Erholungsstandort im Plzeňský kraj. Dazu kommen Aktivitäten auf dem Wasser und markante historische Spuren. Wer eine Ferienwohnung für den Aufenthalt sucht, kann die eigenen Tage danach ausrichten, ob Baden und Bootsfahrt, Bewegung an Land oder die Geschichte des Ortes im Vordergrund stehen soll.

Wasserlandschaft und Freizeit

Die Hracholusky-Talsperre erstreckt sich auf einer Länge von 22 Kilometern durch das felsige Tal der Mže. Eine amtlich ausgewiesene Wasserfläche liegt parallel zum östlichen Ufer. Die zugehörige Regelung trat am 24. März 2026 in Kraft und lässt den Betrieb bis zum 15. Oktober 2030 zu. Im Stausee ist Baden erlaubt; prüfen Sie vor der Reise die Badebedingungen.

Vorab buchbare Rundfahrten starten am Anleger Hracholusky oder Transkemp, führen zur Pňovanský-Eisenbahnbrücke und zurück. Da der Betrieb saisonal ist, sollten Sie die Fahrttermine vor Ihrer Reise prüfen. Die Brücke steht auf zwei eigenständigen steinernen Pfeilern und ist 44 Meter hoch.

Rundfahrt oder Anreise über Land

Zur Talsperre gelangen Sie mit dem Zug bis zum Bahnhof Pňovany; von dort können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad weitergehen beziehungsweise weiterfahren. Prüfen Sie den Fahrplan, wenn Sie die Bahn einplanen. Für die Tagesplanung unterscheiden sich Rundfahrt und Bahn deutlich: Bei der vorab buchbaren Rundfahrt führt der Weg auf dem Wasser bis zur Brücke und zurück; per Zug erreichen Sie Pňovany und setzen den Weg zur Talsperre zu Fuß oder mit dem Fahrrad fort. So können Sie einen Ausflug auf dem Wasser von einer Anreise mit anschließender Bewegung an Land unterscheiden.

Kapelle und Geschichte des Stausees

Die Kapelle sv. Diviše in Hracholusky wurde 1682 erbaut. Sie ist ein barocker Zentralbau mit sechseckigem Grundriss und einem angebauten Südturm. Der Begriff Zentralbau bezeichnet eine auf die Mitte bezogene Bauform; der sechseckige Grundriss macht sie an der Kapelle konkret. Der Südturm ist als Anbau ein weiteres architektonisches Merkmal. Beim Bau der Hracholusky-Talsperre verschwand das frühere Dorf Těchoděly. So treffen in der Ortsgeschichte ein erhaltenes Bauwerk und die Geschichte eines Dorfes zusammen, das dem Talsperrenbau wich.

Angeln und Übernachten am Wasser

Im Fischereirevier Mže 4 an der Hracholusky-Talsperre ist Angeln rund um die Uhr erlaubt. Da sich örtliche Angelregeln und Genehmigungen ändern können, prüfen Sie vor dem Angeln die geltenden Bedingungen. In der Umgebung der Talsperre sind Zelten und Biwakieren außerhalb von Campingplätzen verboten. Bestätigen Sie die geltenden Regeln, bevor Sie eine Übernachtung im Freien planen.

Auf dem Gelände des Kempu Keramika befindet sich eine Wasserrettungsstation, die während der Sommersaison rund um die Uhr in Betrieb ist. Bestätigen Sie ihre saisonale Verfügbarkeit vor der Reise.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Plzeň-Sever.

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