Zum Inhalt

Ein Barockschloss von 1723, ein klassizistisches landwirtschaftliches Gebäude und das nahe Naturschutzgebiet V Horách geben Terešov unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Hinzu kommen prägende Spuren jüdischer Geschichte, darunter ein Friedhof mit rund 300 erhaltenen Grabsteinen. Architektur, historische Erinnerung und Landschaft stehen als eigenständige Themen nebeneinander. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Terešov suchen, können Sie anhand dieser Schwerpunkte abwägen, ob für Ihre Ortswahl eher Baugeschichte, jüdische Geschichte oder ein Naturziel zählt.

Schloss und Baugeschichte

Das Schloss Terešov ist ein barockes Schloss aus dem Jahr 1723. Sein rechteckiger Grundriss beschreibt die Form der Anlage; das Mansarddach ergänzt diese um ein prägnantes architektonisches Merkmal. So lassen sich am Schloss Baujahr, Stil und äußere Form als unterschiedliche Aspekte betrachten.

Unmittelbar neben dem Schlossareal befindet sich die Sýpka, ein klassizistisches landwirtschaftliches Gebäude, das oberhalb des Dorfes in seiner ursprünglichen Form erhalten ist. Die Nachbarschaft bringt zwei unterschiedliche Bauformen räumlich zusammen: das Barockschloss und ein landwirtschaftliches Gebäude des Klassizismus. Gerade dieser Kontrast erschließt die Baugeschichte Terešovs über mehr als eine Epoche.

Auch die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk ist eine kunsthistorische Spur des Ortes. Sie gehört zur Hochbarockplastik; Graf Jan Křtitel Breda war ihr Stifter. Als eigenständiges Kunstwerk erweitert sie den Blick auf Terešovs Barockkunst über das Schloss hinaus.

Ein weiterer Blick in die Baugeschichte führt zum Venkovský dům bei č.ev. 4. Das ebenerdige Wohnhaus ist teilweise in Holzbauweise errichtet und war ursprünglich Teil eines kleinen Bauernhofs. Es stammt spätestens aus den 1830er-Jahren und wurde später teilweise verändert. Seine Baugeschichte verbindet damit die frühere Rolle als Teil eines Bauernhofs mit späteren Veränderungen am Gebäude.

Jüdische Geschichte und Friedhof

Die jüdische Religionsgemeinde in Terešov war die erste jüdische Religionsgemeinde im Bezirk Rokycany. Ihre Geschichte hat damit auch eine regionale Bedeutung. Die Synagoge von Terešov wurde nach 1960 abgerissen; der Friedhof bildet einen anderen Teil der jüdischen Ortsgeschichte.

Der jüdische Friedhof liegt etwa 2 km südwestlich von Terešov an der Straße nach Bílá Skála. Dort sind rund 300 Grabsteine erhalten. Die ungefähre Entfernung und die Himmelsrichtung geben Ihnen einen konkreten Orientierungspunkt, wenn Sie sich mit diesem Teil der Ortsgeschichte beschäftigen. Zugleich bleibt die Synagoge als abgerissenes Gebäude klar von den erhaltenen Grabsteinen des Friedhofs zu unterscheiden.

Natur rund um Terešov

Das nahe Naturschutzgebiet V Horách schützt einen artenreichen Hangmischwald mit zahlreichen Eiben sowie reicher Waldflora und -fauna. Dort wachsen ungefähr 3.300 Eiben; die ältesten Bäume sind mehr als 500 Jahre alt. Diese Angaben machen die Eiben zu einem besonderen Merkmal des Schutzgebiets, während der Hangmischwald zugleich den größeren ökologischen Zusammenhang bildet.

Von Terešov aus ist das Schutzgebiet am besten über einen Feldweg erreichbar. Unterwegs liegt eine Kapelle am Hang mit schönem Blick auf die Umgebung. Damit verbindet die Wegbeschreibung den Zugang durch die Landschaft mit einem benannten Zwischenpunkt und einem Aussichtspunkt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen, denn der genaue Zustand des Feldwegs kann sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Hrádek U Rokycan, Hůrky, Plískov, Újezd U Svatého Kříže, Skořice, Mlečice, Radnice, Zvikovec.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rokycany.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.