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Petrovice U Sušice liegt am Rand des Přírodní park Kochánov. Rundwege führen durch verschiedene Kapitel der Ortsgeschichte: vom mittelalterlichen Goldabbau bis zu den Wolfsfallen der Vlčí jámy. Dazu kommen Spuren bäuerlicher Baukunst, eine Kirche mit romanischem Turm und ein saisonales Naturbad.

Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Lehrpfad „Po stopách středověkého dolování zlata“ ist ein markierter, 17 Kilometer langer Rundweg, der in Petrovice beginnt und endet. Fünf Informationstafeln begleiten das Thema Goldabbau in der Umgebung. Wer sich für die Geschichte des Bergbaus interessiert, findet hier einen längeren Rundweg mit einem klaren historischen Schwerpunkt.

Kürzer sind die beiden als leicht beschriebenen Rundwege, die am Dorfplatz starten. Der Lehrpfad Vlčí jámy ist 3,5 Kilometer lang, führt über Vojetice und kehrt nach Petrovice zurück. Der 7 Kilometer lange Lehrpfad „Rýžování zlata a putování po Petrovicku a Regenu“ verläuft über Chamutice, Kojšice und Jiřičná zurück nach Petrovice. Er vermittelt auch, welche Bedeutung das Goldwaschen für die Gegend hatte.

Die Farmářská stezka setzt einen anderen Akzent: Große Teile der Route führen durch die Landschaft des Přírodní park Kochánov, mit Ausblicken auf die umliegenden Šumava-Hügel. Unterwegs liegen erhaltene und gepflegte Beispiele der Volks- und Bauernarchitektur. Eine Streckenlänge oder Schwierigkeit ist für diesen Weg nicht angegeben; seine Besonderheit liegt hier im Zusammenspiel von Landschaft und Baukultur.

Goldgeschichte, Wolfsfallen und Baukunst

Auf dem Lehrpfad Vlčí jámy stehen verschiedene Holzskulpturen. Sie entstehen beim traditionellen jährlichen Motorsägenschnitzen in Petrovice. Die Vlčí jámy selbst sind etwa vier Meter tiefe Wolfsfallen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, trocken aus Waldstein aufgeschichtet. Skulpturen und historische Anlagen stehen damit für unterschiedliche Aspekte des Weges: eine fortgeführte örtliche Tradition und ältere Spuren der Landschaftsnutzung.

Auch die Kirche Kostel sv. Petra a Pavla gehört zu den markanten Bauwerken: Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und besitzt einen romanischen Turm mit Zinnenkranz sowie eine Ringmauer. Am östlichen Rand von Petrovice U Sušice liegt die kleine Wassermühle Tamíř, auch Damarsch genannt; ihr Giebel ist barock. Von der Burg Hrad pod Hrnčířem sind Kernhügel, Wälle und Gräben erhalten. Die Burg gilt als Übergangstyp und wurde ohne Mörtel errichtet.

Das Koupák Petrovice als saisonale Badepause

Das Koupák Petrovice bietet ein natürliches Bad mit grasbewachsenem Ufer und Betonboden. Zur Anlage gehören ein großes Becken und ein Kinderplanschbecken. Zum Angebot zählen außerdem Erfrischungen, ein überdachter Gartenbereich, ein Fußballplatz, eine Feuerstelle und Schaukeln. Da die Einrichtung saisonal ist und sich Angebote saisonal ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch den Betrieb. Zutritt zum Gelände, Bewegung auf dem Gelände und Baden erfolgen auf eigene Gefahr; beachten Sie die Hinweise vor Ort.

Für die Auswahl eines Spaziergangs bieten die Streckenlängen eine einfache Orientierung: Die beiden leichten Rundwege umfassen 3,5 beziehungsweise 7 Kilometer, während der markierte Goldlehrpfad 17 Kilometer lang ist. Die Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte, von einer kürzeren Runde über Orts- und Landschaftsgeschichte bis zu einem längeren Rundweg mit fünf Informationstafeln.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.

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