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Podolí liegt am rechten Ufer der Moldau zwischen Braník im Süden und Vyšehrad im Norden. Wasser begegnet Ihnen hier in verschiedenen Zusammenhängen: als geografischer Bezug, als Thema der Prager Wasserversorgungsgeschichte und bei Schwimm- und Bewegungsangeboten. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie deshalb zuerst überlegen, ob Ihr Aufenthalt eher von Schwimmen, Wasserbaugeschichte oder einem Lehrpfad geprägt sein soll.

Moldauufer und Orientierung

Die erste schriftliche Erwähnung von Podolí stammt aus dem Jahr 1222 und steht in einer Urkunde des Königs Přemysl Otakar I. Der frühe schriftliche Bezug ergänzt die heutige Orientierung am Fluss: Podolí befindet sich am rechten Moldauufer, zwischen den beiden benannten Stadtteilen Braník und Vyšehrad.

Eine weitere Orientierung bietet Dvorecký most. Die architektonisch markante Brücke verbindet Smíchov und Podolí und ermöglicht eine schnellere Verbindung für Straßenbahnen, Busse, Radfahrer und Fußgänger. Damit ist sie für verschiedene Arten der Fortbewegung relevant; die genannten Endpunkte und Verkehrsmittel geben dabei den konkreten Rahmen ihrer Verbindung vor.

Wasserbaugeschichte und Architektur

Das Muzeum pražského vodárenství befindet sich in der denkmalgeschützten Podolská vodárna, einem einzigartigen Beispiel industrieller Architektur. Vom 40 Meter hohen Turm bietet sich ein besonderer Blick auf den Fluss und die Stadt. So kommen an diesem Ort ein markantes Bauwerk und der Blick auf die Umgebung zusammen.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Prager Wasserversorgung über mehrere Jahrhunderte nach: von den ersten privaten Wasserleitungen des 12. Jahrhunderts über die Wasserwerke an der Moldau der Renaissance und die Wasserbauten des späten 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Diese zeitliche Spannweite macht den Wandel zum roten Faden der Ausstellung, statt die Wasserversorgung auf eine einzelne Epoche zu beschränken.

Während der Schließung des Museums besteht außerdem die Möglichkeit, an kommentierten Führungen rund um das Areal ÚV Podolí teilzunehmen. Dabei geht es um die Geschichte der Podolská vodárna und ihre architektonische Entwicklung im Laufe des Jahrhunderts. Die Verfügbarkeit und die Termine der Führungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor Ihrem Besuch.

Schwimmen und Bewegung

Im Plavecký stadion Podolí gibt es zwei 50-Meter-Schwimmbecken, von denen eines überdacht ist. Das Stadion steht seit dem 10. Dezember 2020 als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Schwimmbecken und Denkmalstatus machen den Ort für Reisende interessant, die Sportangebote und die gebaute Geschichte Podolís gleichermaßen im Blick haben.

In den Žluté lázně gibt es fünf professionelle Beachvolleyballplätze. Ihr saisonaler Betrieb kann sich ändern. Wenn Beachvolleyball für Ihre Planung wichtig ist, erkundigen Sie sich vorab, ob die Plätze zu Ihrem Besuch angeboten werden.

Die Podolská stezka einschätzen

Die Podolská stezka ist ein 7,2 Kilometer langer Lehrpfad mit 16 Stationen. Zu den angegebenen Routenwerten gehören außerdem 125 Meter Höhenunterschied und eine Gehzeit von 2 Stunden und 9 Minuten. Zusammen beschreiben diese Zahlen unterschiedliche Aspekte der Tour: die Strecke, die Zahl der Stationen, den Höhenunterschied und den veranschlagten Zeitbedarf. So lässt sich die Wanderung anhand mehrerer konkreter Werte in die eigene Planung einordnen, statt nur auf die Länge zu schauen. Die Streckenangaben können sich ändern; prüfen Sie sie vor der Tour.

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