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Wer Šenov U Nového Jičína für einen Aufenthalt erwägt, kann die Wahl an konkreten Wegen und historischen Orten festmachen: Zwei Radstrecken führen durch beziehungsweise über den Ort, dazu kommen ein Lehrpfad, Kulturdenkmäler und einzelne Landschaftspunkte. So reicht die Auswahl von Radfahren über Ortsgeschichte bis zu einem Ziel an einer Quelle.

Radfahren: Rundweg oder Streckenverbindung

Der 96 Kilometer lange Rad-Rundweg Okruh Kravařsko führt durch Šenov u Nového Jičína. Die mittelschwere Radroute Nr. 6175 „Palackého stezka“ verläuft über 14 Kilometer von Hostašovice über Šenov u Nového Jičína nach Kunín. Die Strecken unterscheiden sich damit nach Form, Länge und Schwierigkeitsangabe: Auf der einen Seite steht ein langer Rundkurs, auf der anderen eine kürzere Route mit benanntem Verlauf und mittelschwerer Einstufung. Wenn Sie zwischen beiden wählen, überlegen Sie zuerst, ob Sie lieber eine Runde oder die Strecke zwischen Hostašovice, Šenov und Kunín in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Routenführung.

Kirche, Denkmal und Gemeindefest

Die Kirche des heiligen Martin ist das älteste Denkmal in Šenov u Nového Jičína und stammt aus der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert. Gelegentlich ist sie während der Gottesdienste donnerstags und sonntags zugänglich. Wenn Sie einen Kirchenbesuch fest einplanen, fragen Sie die Zugangsmöglichkeit vorab nach.

Das Denkmal für die Opfer des Ersten und des Zweiten Weltkriegs wurde von Franz Barwig geschaffen, einem Ehrenbürger von Šenov u Nového Jičína. Die Kapelle ist ein eigener historischer Bezugspunkt: Sie wurde 1989 rekonstruiert und im Mai 1991 feierlich der Jungfrau Maria geweiht.

Wer die Geschichte zeitlich einordnen möchte, kann drei unterschiedliche Bezugspunkte nebeneinanderstellen: die Kirche an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert, das Denkmal für die Opfer beider Weltkriege und die Kapelle mit ihrer Rekonstruktion 1989 sowie der Weihe 1991. So reicht der Blick vom Mittelalter bis zu Ereignissen des späten 20. Jahrhunderts.

Zum Jahreslauf gehört das Gemeindefest Šenovský škrpál, das jedes Jahr im August stattfindet. Wenn Sie Ihre Reise mit dem Fest verbinden möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin vorab.

Lehrpfad und Landschaft

Der Lehrpfad „Po stopách generála Laudona“ führt in Šenov u Nového Jičína zur Bannerova studánka. Die Quelle entspringt in der Nähe des Hotels Salaš; ein Wald nahe der Quelle bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Damit verbindet der Lehrpfad ein konkret benanntes Ziel mit einem nahegelegenen Aussichtspunkt im Wald.

Der Lehrpfad oder ein Teil davon kann mit der regulären Busverbindung zwischen Nový Jičín und Kunín zurückgelegt werden. Wenn Sie den Bus einbeziehen möchten, prüfen Sie den Fahrplan vorab.

Wer die Umgebung landschaftlich einordnen möchte, kann den nordwestlichen Teil des Gemeindegebiets beachten: Das Landschaftsschutzgebiet Poodří und das gleichnamige bedeutende Vogelschutzgebiet reichen bis in dessen nordwestliche Spitze hinein. Die Bannerova studánka ist ein konkreter Zielpunkt des Lehrpfads; die Schutzgebiete sind dagegen über ihre Beziehung zu diesem Teil des Gemeindegebiets verortet.

Weitere Reiseziele entdecken: Jeseník Nad Odrou, Štramberk, Sedlnice, Bravantice, Příbor, Kopřivnice, Jakubčovice Nad Odrou, Fulnek.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nový Jičín.

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