Zum Inhalt

Veřovice liegt am Oberlauf der Jičínka. Der Lehrpfad Veřovické vrchy, die Felswand Velký kámen und die Kirche Mariä Himmelfahrt setzen unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt: Wege und Landschaft, Geologie sowie Baugeschichte. Wenn Sie Natur und Ortsgeschichte verbinden möchten, können Sie diese Themen nach Ihrem Reiseinteresse gewichten.

Landschaft und Geologie

Velký kámen liegt im Hodslavický Javorník, etwa 2 km südöstlich von Veřovice. Die Felswand weist Aufschlüsse von Flyschgesteinen der Äußeren Westkarpaten auf. Zu den Merkmalen des Ortes gehören außerdem eine wertvolle geomorphologische Formation und ein naturnahes Waldfragment mit hoher Biodiversität. Für naturinteressierte Gäste stehen damit zwei Themen nebeneinander: die Gesteinsformen der Felswand und die Vielfalt des Waldlebensraums. Die ungefähre Lagebeziehung zu Veřovice gibt eine räumliche Einordnung; der Flysch beschreibt den geologischen Charakter des Ortes.

Wege und Aktivitäten

Der Lehrpfad Veřovické vrchy hat 13 Stationen, ist 21 km lang und weist 600 Höhenmeter auf. Die Angaben beleuchten verschiedene Seiten der Strecke: Die Länge macht sie zu einem eigenen Planungsschwerpunkt, die Stationen kennzeichnen den Lehrpfad und die Höhenmeter ergänzen die Größenangaben. Der Weg eignet sich zum Wandern und kann im Winter auch zum Skilanglauf genutzt werden, wenn Schnee- und Wegbedingungen passen.

Eine Route von Veřovice zum Velký Javorník führt über einen Radweg, der auch mit Kinderwagen genutzt werden kann. Bei der Wahl zwischen den Möglichkeiten zählen unterschiedliche Fragen: Soll der Lehrpfad als Wanderung oder bei passenden Bedingungen als Langlauf im Mittelpunkt stehen, oder ist die Kinderwagennutzung auf dem Radweg wichtig? So lässt sich die Aktivität gezielt nach dem geplanten Ausflug auswählen.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1854 an der Stelle einer Holzkirche aus dem Jahr 1784 errichtet. Ihre Baugeschichte reicht damit über zwei klar datierte Etappen zurück. Die Kirche ist 45 Meter lang; mit Sakristei beträgt die Länge 50 Meter. Sie ist 17,5 Meter breit und 35 Meter hoch. Die getrennten Längenangaben lassen sich so einordnen: Die 50 Meter schließen die Sakristei ein.

Die Kirche befindet sich unter der Adresse Veřovice 143, 742 73 Veřovice. Für eine genaue Navigation prüfen Sie die Anschrift vor der Abfahrt lokal. An der Zufahrtsstraße vom Fojtství steht außerdem eine Wolfsplastik. Sie bildet ein weiteres konkretes kulturelles Detail neben der Baugeschichte der Kirche.

Spuren der Bahn

Auch die Eisenbahngeschichte Veřovices ist durch zwei Jahreszahlen geprägt. Die durch Veřovice führende Strecke Kojetín–Ostrava wurde 1888 erbaut. Die Verbindungsbahn Veřovice–Studénka zweigt in Veřovice ab und stammt aus dem Jahr 1896. Die Daten zeigen die Abfolge: Auf die Strecke Kojetín–Ostrava folgte die Verbindungsbahn nach Studénka. Damit ergänzen die Bahnlinien die Natur- und Baugeschichte um einen weiteren Aspekt der Ortsgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Kopřivnice, Mošnov, Závišice, Trnávka, Luboměř, Tísek, Bravantice, Hodslavice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nový Jičín.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.