Für die Wahl von Pasinovice als Reiseziel gibt es drei klare Anhaltspunkte: Die Radroute 1131 führt durch den Ort, das Naturdenkmal Pašínovická louka umfasst einen Teil seines Katastralgebiets, und die Ortsgeschichte reicht bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1371 zurück. Diese Themen setzen unterschiedliche Akzente und helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bewusst zu wählen.
Radroute 1131 durch Pasinovice
Die durch Pasinovice führende Radroute 1131 gilt als mittelschwer und ist für Mountainbikes und Trekkingräder geeignet. Oberflächen und Bedingungen können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor der Tour den Zustand der Route und die aktuellen Streckenverhältnisse.
Ein Plan vom Oktober 2016 zeigt die markierte Radroute 1131 mit dem Verlauf Dolní Stropnice – Plav – Pašinovice – Komařice – Sedlo u Komařic – Nežetice. Innerhalb dieser Abfolge steht Pašinovice zwischen Plav und Komařice. Die Ortsfolge gibt der Routennummer einen konkreten Linienverlauf durch mehrere benannte Orte.
Routenverlauf und Einstufung beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Die Ortsfolge ordnet die Verbindung ein, die Schwierigkeitsangabe charakterisiert sie als mittelschwer. So können Sie den Verlauf und den Anspruch der Radroute getrennt in Ihre Überlegungen einbeziehen.
Naturdenkmal Pašínovická louka
Das Naturdenkmal Pašínovická louka und seine Schutzzone umfassen einen Teil des Katastralgebiets von Pasinovice. Das Naturdenkmal wurde erstmals am 24. September 1990 ausgewiesen. Im Gebiet Pašínovická louka kommt eine Population der geschützten Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum) vor; die Lokalität ist hinsichtlich ihrer Ausdehnung außergewöhnlich.
Ortsgeschichte und lokale Bezugspunkte
Pašinovice wurde erstmals 1371 urkundlich erwähnt. Das Naturdenkmal Pašínovická louka wurde erstmals am 24. September 1990 ausgewiesen. Die beiden Daten stehen für verschiedene Vorgänge: die erste urkundliche Erwähnung des Orts und die erste Ausweisung des Naturdenkmals. Zusammen geben sie unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte für Ortsgeschichte und Naturgeschichte.
Der Ortsname entwickelte sich über Pašiněvice, Pašňovice und Pašnojce, bevor er zu Pašinovice zurückkehrte. Die Namensfolge ergänzt die Datumsangabe um eine sprachgeschichtliche Spur: Hier steht die Entwicklung mehrerer historischer Formen im Mittelpunkt.
Die Kleinadligen Pašinovici hatten in Pašinovice ihren Sitz. Ein weiterer konkreter Bezugspunkt ist der Glockenturm, der nahe dem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs steht. So wird die Ortsgeschichte auch durch einen lokal benannten Erinnerungsort greifbar.
Die Mühle Nový mlýn wird in Kirchenbüchern für den Zeitraum von 1656 bis 1851 erwähnt. Nový mlýn wird zu Wohnzwecken genutzt. Die Kirchenbuchspanne beginnt 285 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung Pašinovice im Jahr 1371 und reicht bis 1851; so lassen sich die frühe Ortsnennung und die späteren Mühleneinträge zeitlich einordnen.
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