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Radslav ist eine Feriensiedlung auf einer Halbinsel hinter Bližná, etwa vier Kilometer von Černá v Pošumaví entfernt. Wer hier einen Aufenthalt plant, findet eine Kombination aus Ortsgeschichte, Ausblicken über den Lipno-Stausee und Routen mit unterschiedlichem Charakter. Für die Entscheidung, ob Radslav als Übernachtungsziel passt, lohnt sich der Blick auf diese Unterschiede: Dorfplatz und Kapelle prägen das Ortsbild, während Aussichtspunkte und Wege verschiedene Schwerpunkte setzen.

Halbinsel, Ortsgeschichte und Kapelle

Die Feriensiedlung entstand nach der Flutung des Lipno-Stausees am Ort der früheren Siedlung Ratschlag. Die heutige Gestalt von Radslav ist damit mit der Veränderung der Landschaft durch den Stausee verbunden. In der Kapelle befindet sich derzeit eine Karte der ursprünglichen Gebäude von Radslav, wie sie vor der Überflutung bestanden. Die Präsentation kann sich ändern; wenn Sie gerade diese Karte sehen möchten, erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch, ob sie noch ausgestellt ist.

Die Rekonstruktion der Kapelle wurde im September 1995 abgeschlossen. Karte und Baugeschichte verweisen auf unterschiedliche Zeitebenen: Die Karte richtet den Blick auf die Gebäude vor der Überflutung, das Datum markiert den Abschluss der späteren Rekonstruktion. Auf dem Dorfplatz steht neben der örtlichen Kapelle die einzeln geschützte Linde Lípa Radslav. Für den Baum können sich Schutz- und Zugangsbedingungen ändern; informieren Sie sich vor einem Besuch über die geltenden Bedingungen.

Aussichtspunkte am Lipno-Stausee

Auf der Kuppe der Halbinsel liegt ein Aussichtspunkt mit Blick über die Fläche des Lipno-Stausees von Horní Planá bis Kovářov und über das gesamte Šumava-Gebirge. Wie weit die Sicht reicht, hängt vom Wetter ab. Hier steht ein weites Panorama im Mittelpunkt, während die zweite beschriebene Aussicht an eine konkrete Route gebunden ist.

Der anspruchsvollste Anstieg des Okruh Jestřábí auf Radslav wird mit einem Aussichtspunkt auf die Radslavská und die Vltavská Bucht belohnt. Auch diese Sicht hängt von den Wetterverhältnissen ab. Der Aussichtspunkt auf der Kuppe bietet den Blick über den Stausee und das Gebirge; am Anstieg stehen die beiden Buchten im Vordergrund. Das Radslavské odpočívadlo mit Aussicht ist ein weiterer interessanter Punkt am Okruh Jestřábí. Ausstattung und Beschilderung können sich ändern.

Radrouten und Weg zum Fähranleger

Der Okruh Jestřábí ist acht Kilometer lang. Eine Familie kann die Route in gemächlichem Tempo mit dem Fahrrad in weniger als 50 Minuten bewältigen; die Bedingungen beim Radfahren können variieren. Diese Zeitangabe bietet eine Orientierung für die Fahrradfahrt und sollte mit Blick auf die Bedingungen eingeplant werden.

Eine andere Route führt von Jestřábí über Radslav und Bližná zum Fähranleger nach Dolní Vltavice. Sie verläuft am rechten Ufer der Vltava durch unberührte Natur. Damit unterscheiden sich die beiden Routen in den beschriebenen Planungsdetails: Beim Okruh Jestřábí sind Länge und Fahrraddauer angegeben, bei der Route zum Anleger der Verlauf durch die Orte und der Abschnitt am Flussufer. Wenn Sie den Fähranleger einplanen, prüfen Sie den Fahrplan der Fähre separat.

Die Anfahrt nach Radslav

Von Černá v Pošumaví führen zwei schmale Straßen nach Radslav: eine über Bližná, die andere über Jestřábí. Beide Straßen erfordern Ausweichstellen. Die Straßenzugänge und der Weg zum Fähranleger haben damit unterschiedliche Aufgaben in der Planung: Die Straßen führen nach Radslav, während die Route über Radslav und Bližná weiter zum Anleger nach Dolní Vltavice führt. Wenn Sie Radslav als Übernachtungsziel erwägen, können Ortsgeschichte, Aussicht und die konkret beschriebenen Routen dabei helfen, den Ort an Ihren Reiseplänen zu messen.

Weitere Reiseziele entdecken: Dolní Vltavice, Muckov, Plánicka, Blizna, Mokrá.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cerna V Posumavi.

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