Zwei Kilometer nördlich von Strakonice liegt Droužetice. Der Wald nördlich des Ortes bietet gute Erholungsmöglichkeiten; im Gebiet liegen außerdem der Teich Dražský und ein kurzer Abschnitt des Řepický potok. Archäologische Funde, die mittelalterliche Ortsgeschichte und eine Radroute durch Droužetice geben weitere konkrete Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.
Wald und Gewässer
Der Wald nördlich von Droužetice ist ein benannter Erholungsraum. Der Teich Dražský liegt im Katastergebiet von Droužetice. Anders verläuft der Řepický potok: Er durchquert den nördlichen Teil des Gebiets nur auf einem kurzen Abschnitt. Die Gewässer lassen sich damit räumlich unterscheiden: Der Teich ist im Katastergebiet verortet, der Bach als kurzer Verlauf im Norden. Zusammen mit dem Wald ergeben diese Angaben verschiedene Perspektiven auf die Landschaft, ohne dass sie eine einzige Route beschreiben.
Archäologische Funde und Ortsgeschichte
Westlich von Droužetice liegen drei Grabhügel. Dort wurden Scherben schwerer Gefäße aus der Hallstattzeit gefunden; dies war der erste gemeldete archäologische Fund in der Umgebung. Die Entdeckung führt weit in die Vergangenheit, während die Ortsgeschichte für das Jahr 1398 einen Adelssitz nennt: Ab diesem Jahr war Droužetice ein von Zemanen aus Miloňovice gehaltener Adelssitz. 1467 wurden die Gutsherrenfeste und Droužetice niedergebrannt.
Auch Černíkov hat ein eigenes Siedlungsbild. Mehrere Bauernhöfe, zwei kleine Teiche und eine Kapelle bilden dort zusammen eine klassische südböhmische ländliche Siedlung. Das unterscheidet die Beschreibung Černíkovs von den archäologischen Fundstellen westlich von Droužetice und den Angaben zur mittelalterlichen Geschichte des Ortes.
Die Madonna von Droužetice
Die Madonna von Droužetice verbindet Ortsgeschichte mit Kunstgeschichte und mehreren Orten. Die um 1410 entstandene Lindenholz-Schnitzerei gehört zum späten Schönen Stil und stammt aus dem Dominikanerkloster in Pilsen. Ab den 1940er-Jahren wurde sie in der Kapelle von Droužetice aufbewahrt; 1981 wurde sie dem Museum geschenkt. Heute befindet sie sich in den Sammlungen des Muzea středního Pootaví in Strakonice. Ihre Geschichte reicht somit von der Herkunft in Pilsen über die frühere Verwahrung in Droužetice bis zum heutigen Sammlungsort in Strakonice.
Mit dem Rad durch Droužetice
Die Radroute 1062 führt von Strakonice über Droužetice nach Radomyšl. Für eine beschriebene Radfahrt durch Droužetice ist der Verlauf an der Kapelle vorbei bergauf und anschließend in Richtung Podolí angegeben. Das Profil der Tour „Za památkami Radomyšle“ nennt Droužetice und Černíkov als durchfahrene Orte. Es weist 35 Kilometer, 339 Höhenmeter, etwa 2 Stunden und 20 Minuten sowie einen mittleren Schwierigkeitsgrad aus.
Die ungefähre Dauer gibt einen konkreten Anhaltspunkt für die Zeitplanung; der mittlere Schwierigkeitsgrad gehört ebenfalls zum Tourenprofil. Prüfen Sie vor der Fahrt Wegbedingungen und Beschilderung. So lässt sich die Radtour mit ihrer ausgewiesenen Länge und Dauer einplanen, während die Angaben zur Passage an der Kapelle und zum Abschnitt Richtung Podolí den Verlauf durch Droužetice näher beschreiben.
Straße, Bahn und Bus
Die Straße III/13914 verläuft durch Droužetice und Černíkov nördlich von Strakonice. Die Bahnstrecke Březnice–Strakonice führt an der Ostseite des Gemeindegebiets entlang; die nächstgelegene Haltestelle ist Řepice. In Droužetice und in Černíkov gibt es jeweils eine Bushaltestelle. Für die Orientierung sind das unterschiedliche Bezugspunkte: der Straßenverlauf durch beide Siedlungen, die nächstgelegene Bahnhaltestelle und die Bushaltestelle in jedem der beiden Orte. Wenn Sie Bahn oder Bus einplanen, prüfen Sie vor der Fahrt den passenden Fahrplan.
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