Zum Inhalt

Choustník lässt sich über unterschiedliche Entdeckungen erschließen: Die Choustnické skály stehen für verwitterte Felsformen und Klettern, die Burg Choustník für eine umfangreiche Ruine mit mächtigen Mauern und zwei quadratischen Palasttürmen. Hinzu kommen das Naturschutzgebiet Choustník und die Kirche Mariä Heimsuchung im Ort. Wenn Sie ein Hotel in Choustník suchen, können Sie zunächst abwägen, ob Felslandschaft, Kletterinteresse oder Baugeschichte den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Felsen, Wald und Klettern

Das Naturschutzgebiet Choustník umfasst 9,9 Hektar und wurde 1949 ausgewiesen. Es umfasst eine Felsenstadt, die durch fortschreitende Verwitterung entstand und von altem Waldbestand umgeben ist. Das Gestein besteht aus grobkörnigem Choustník-Orthogneis mit auffälligen schwarzen Turmalinanteilen. Damit verbindet sich die landschaftliche Form mit einem konkreten geologischen Merkmal. Wer sich für Geologie interessiert, kann neben den verwitterten Felsen auch das Gestein selbst als Blickpunkt nehmen.

Die Choustnické skály bieten nahezu alle Formen des Kletterns. Klettern ist damit ein eigener Schwerpunkt neben der Landschaft und ihrer Geologie. Am Rand des Naturschutzgebiets verläuft ein grün markierter Wanderweg. Zu den Choustnické skály gelangen Sie vom Parkplatz hinter dem Dorf Choustník über den grün markierten, in Richtung Burg führenden Weg in ungefähr 15 Minuten zu Fuß. Planen Sie die rund 15 Minuten als ungefähre Wegzeit zu den Felsen ein; die Zeit für eine Wanderung oder Kletteraktivität kommt zusätzlich hinzu.

Burg Choustník und Aussicht

Die Burg Choustník ist eine umfangreiche Ruine mit mächtigen Mauern und zwei quadratischen Palasttürmen. Einer der Türme wurde zu einem Aussichtsturm ausgebaut; von dort bietet sich eine gute Aussicht über Soběslavsko und Táborsko. So stehen an der Burg zwei unterschiedliche Aspekte im Blick: die bauliche Gestalt der Ruine und die Aussicht über die beiden benannten Landschaftsräume. Wenn Sie sich für historische Bauwerke interessieren, bieten Mauern und Türme konkrete architektonische Merkmale; der Aussichtsturm ergänzt diesen Schwerpunkt um den Blick in die Umgebung.

Kirche Mariä Heimsuchung

Die Kirche Mariä Heimsuchung in Choustník ist einschiffig und hat einen Turm an der Westseite. „Einschiffig“ bezeichnet einen Kirchenraum mit einem Hauptschiff; Grundriss und Lage des Turms sind damit zwei klar unterscheidbare Merkmale des Baus. Ursprünglich war die Kirche gotisch und wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Während der Hussitenkriege wurde sie zerstört und zwischen 1673 und 1687 wiederaufgebaut. Ihre Geschichte verbindet so einen gotischen Ursprung mit der Zerstörung während der Hussitenkriege und einem Wiederaufbau im späten 17. Jahrhundert. Wer Kultur nicht nur über Burgen, sondern auch über Sakralbauten entdecken möchte, findet hier einen weiteren Schwerpunkt.

Der Gottesdienstplan nennt Gottesdienste sonntags um 11 Uhr sowie mittwochs und freitags; im Winter beginnen die Werktagsmessen um 15.30 Uhr. Da sich Zeiten ändern können, prüfen Sie den Plan vor Ihrem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Dolní Hořice, Sviny, Horky, Nová Ves U Chýnova, Radkov, Stádlec, Radimovice U Želče, Horusice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tábor.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.