Zum Inhalt

Krhov liegt am nördlichen Fuß des Malý Chlum, der mit 488 m über dem Meeresspiegel angegeben wird. Südlich und östlich des Ortes erstrecken sich Wälder; außerdem liegt Krhov am rechten Ufer des Bachs Úmoří. Auf dem Gipfel des Tafelbergs Malý Chlum befindet sich die befestigte archäologische Fundstätte Krhov „Malý Chlum“. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie überlegen, ob Sie den Ort vor allem wegen der Fundstätte, seiner Geschichte oder der Radwege in den Blick nehmen möchten.

Lage und archäologische Fundstätte

Die Fundstätte hat einen länglich-ovalen Grundriss. Ihre Achsen messen 261 m in Nordost–Südwest-Richtung und 70 m in Nordwest–Südost-Richtung; die längere Achse ist damit fast viermal so lang wie die kürzere. Die Achsen beschreiben die Form in zwei Richtungen; dazu kommt die Angabe, dass die Anlage ursprünglich 1,5 ha umfasste. Das entspricht 15.000 m² ursprünglicher Fläche. Für den Zugang ist die Siedlung Huť Sv. Antonie ein wichtiger Bezugspunkt: Am besten zugänglich ist die Fundstätte von dort aus. Huť Sv. Antonie liegt etwa 500 m südöstlich unterhalb des Fußes des Malý Chlum. Für Ihre Orientierung sind das zwei verschiedene Bezugspunkte: Der Gipfel bezeichnet die Lage der Fundstätte, die Siedlung den am besten zugänglichen Ausgangspunkt. Huť Sv. Antonie ist ein gemeinsamer Bezugspunkt für Radroute und Fundstätte: Die Siedlung liegt auf dem Verlauf der Route 5201 und ist zugleich der am besten zugängliche Ausgangspunkt zur Fundstätte. Dieser gemeinsame Ortsbezug hilft, Radfahren und den Besuch der archäologischen Stätte bei der Reiseplanung zusammen zu bedenken.

Bergbaugeschichte und weitere Spuren

Krhov wurde als Bergbausiedlung gegründet; seine erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1409. In der Umgebung von Krhov wurde seit dem 15. Jahrhundert Eisenerz abgebaut; in späteren Jahren wurden dort auch Schiefer und Kohle gewonnen. Westlich von Krhov sind Überreste des Erdaufschüttungskörpers der unvollendeten Autobahn Wien–Wrocław sichtbar. Neben der Siedlungs- und Bergbaugeschichte kommt damit ein weiteres Thema hinzu: die Geschichte einer unvollendeten Verkehrsverbindung im Umfeld des Ortes.

Kapellen und Lehrpfad

Die Kapelle des Heiligsten Herzens Jesu stammt aus dem Jahr 1933; eine Kapelle der Jungfrau Maria steht am Rand von Krhov. Der Lehrpfad Malý a Velký Chlum wurde am 14. April 2013 feierlich eröffnet. Wenn der Lehrpfad Teil Ihres Besuchs sein soll, prüfen Sie vorab den aktuellen Wegzustand.

Radfahren durch Krhov

Durch Krhov verläuft eine ausgeschilderte lokale Radroute. Die Radroute 5201 führt von Černá Hora nach Chrudichromy über Bořitov, Huť sv. Antonie und Krhov.

Weitere Reiseziele entdecken: Bukovina, Sulíkov, Roubanina, Němčice, Kněževes, Cetkovice, Crhov, Vlkov

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Blansko.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.