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Die Synagoge aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, ein Schloss auf einem markanten Felsvorsprung und geschützte Natur am Svatý kopeček geben einem Aufenthalt in Mikulov mehrere klare Themen. Wenn Sie ein Hotel in Mikulov suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Sie den Schwerpunkt auf jüdisches Erbe, historische Bauwerke, Natur oder Wein legen möchten. Die unterschiedlichen Orte und Angebote eröffnen verschiedene Zugänge zur Stadt und ihrer Umgebung.

Jüdisches Erbe in Mikulov

Die Synagoge von Mikulov ist die einzige in Mähren erhaltene Synagoge des sogenannten polnischen Typs. Im Kern stammt sie aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Auch das historische jüdische Viertel prägt diesen Teil der Stadtgeschichte: 45 der bis heute erhaltenen Gebäude wurden als unbewegliche Kulturdenkmäler unter Schutz gestellt.

Auf dem jüdischen Friedhof ist der Rabbinische Hügel der wertvollste und zugleich meistbesuchte Teil. Dort befinden sich Grabsteine von Rabbinern aus Mikulov und mährischen Landesrabbinern. Synagoge, Viertel und Friedhof stehen so für unterschiedliche Aspekte des jüdischen Erbes der Stadt.

Schloss und historische Bauwerke

Das Schloss Mikulov steht auf einem markanten Felsvorsprung und ist seit mehreren Jahrhunderten ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Heute ist es Sitz des Regionalmuseums in Mikulov und beherbergt mehrere Ausstellungen. Die Bibliothek des Schlosses umfasst rund 11.000 Bände.

Ein weiteres Bauwerk aus der Stadtgeschichte ist Kozí hrádek: Der zweigeschossige spätgotische Artillerieturm wurde im 15. Jahrhundert auf dem Kozí vrch errichtet. Die Festung Mikulov MJ-S 29 „SVAH“ bietet eine Besucherausstellung mit Waffen sowie weiteren Ausrüstungs- und Bewaffnungsbestandteilen der Tschechoslowakischen Volksarmee. Schloss, Turm und Ausstellung setzen unterschiedliche Akzente auf Mikulovs bauliches und militärisches Erbe.

Natur und Wege am Svatý kopeček

Svatý kopeček ist wegen des reichen Vorkommens geschützter und seltener Pflanzen- und Tierarten als Naturschutzgebiet ausgewiesen. An seinen Südhängen wächst eine artenreiche Felssteppe. Der Lehrpfad Svatý kopeček besteht aus insgesamt elf Informationstafeln und umfasst einen Aussichtspunkt oberhalb des Steinbruchs.

Auch die Lage der Höhle Na Turold lässt sich geografisch einordnen: Sie befindet sich im Naturschutzgebiet des 385 Meter hohen Turold. Dieser liegt am nördlichen Stadtrand von Mikulov. Der Kirchturm der Kirche St. Václav bietet einen anderen Blick auf die Stadt: Er kann über 135 Stufen bestiegen werden und eröffnet einen Panoramablick auf ganz Mikulov.

Lehrpfad, Radtour und Weinproben

Der Lehrpfad „Po stopách novokřtěnců“ ist 1,5 Kilometer lang, verläuft durch die Straßen der Stadt und ist gut zugänglich sowie nicht anspruchsvoll. Seine fünf Tafeln informieren über die kurze, aber fruchtbare Zeit, in der sich ab 1526 Täufer in Mikulov niederließen. Die Eingangstafel steht im Stadtzentrum neben der Dietrichsteinschen Grabkapelle.

Eine weitere Möglichkeit, eine Strecke einzuordnen, ist die Radroute „Mikulov – Rund um Mikulov, Svatý kopeček (Heiliger Berg)“. Sie ist 4,8 Kilometer lang und hat den Schwierigkeitsgrad 1. Die Angaben zu den beiden Routen beziehen sich auf unterschiedliche Angebote: einen städtischen Themenlehrpfad und eine Radroute.

Zum Aufenthalt in Mikulov gehören auch Erlebnisweinproben: Besucher können daran in renommierten Weingütern, Weinkellern und Vinotheken teilnehmen.

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