Ein 1,5 Kilometer langer straßenferner Radwegabschnitt, die Lage zwischen zwei Flüssen und Zeugnisse aus mehreren Jahrhunderten geben Žabčice konkrete Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung. Wenn Sie den Ort als mögliches Übernachtungsziel prüfen, können Sie abwägen, ob Radfahren, Landschaft oder Geschichte für Ihre Wahl ausschlaggebend sind.
Radroute und Bahnverbindungen
Durch Žabčice führt die überregionale Radroute Nr. 5, die Jantarová stezka. Ihr Verlauf durch den Ort ist 2,5 Kilometer lang. Ein 1,5 Kilometer langer Abschnitt dieser Route liegt abseits von Straßen auf einem eigenen Radweg. Die beiden Zahlen beantworten unterschiedliche Planungsfragen: 2,5 Kilometer bezeichnen die Länge der Jantarová stezka in Žabčice, 1,5 Kilometer den straßenfernen Abschnitt. Damit lässt sich die örtliche Streckenführung präziser einordnen als mit der Routennummer allein.
Der Bahnhof Žabčice ist in das integrierte Verkehrssystem IDS JMK eingebunden und liegt an der Linie 251 auf den Verbindungen Tišnov–Brno–Hustopeče u Brna sowie Hrušovany u Brna–Židlochovice. Prüfen Sie für den Reisetag den Fahrplan, da sich Routen und Betriebsdetails ändern können.
Flusslandschaft und Klučiny
Žabčice liegt in der Dyjsko-Svratecká-Niederung zwischen den Flüssen Svratka und Šatava. In Žabčice gibt es zwei registrierte bedeutende Landschaftselemente; VKP Klučiny ist eines davon. Das Landschaftselement umfasst Gehölzbestände von 3,87 Hektar im Bereich des alten Sportplatzes und von Jezírko. Bei der Revitalisierung der Šatava in den Jahren 1999 bis 2000 wurden in der Lokalität Klučiny Tümpel angelegt. Die Flussnamen verorten Žabčice großräumig; Klučiny ergänzt diesen Blick um konkrete Gehölzbestände und eine frühere Maßnahme an der Šatava.
Mittelalterliche Spuren und Kulturdenkmäler
Die Befestigungsanlage Kulatý kopec entstand ungefähr um die Mitte des 13. Jahrhunderts und verfiel etwa um 1425. Sie ist eine Motte in Form eines Kegelstumpfs; ein Graben ist erkennbar, der Außenwall teilweise erhalten. So stehen eine ungefähre mittelalterliche Chronologie und konkrete Geländemerkmale nebeneinander. Vegetation und sichtbare Geländemerkmale können sich verändern.
Auch die untergegangene mittelalterliche Siedlung Koválov gehört zu diesem Geschichtsbild. Dort sind eine Kirche und ein mittelalterlicher Friedhof nachgewiesen.
Die große Getreidescheune auf dem Gutshof Žabčice wurde 1713 errichtet und dient bis heute verschiedenen Zwecken. Die Kapelle des heiligen Laurentius im Zentrum von Žabčice entstand 1883. Boží muka ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Žabčice. Zusammen lassen sich die Befestigungsanlage, die Scheune und die Kapelle zeitlich unterscheiden: Auf die mittelalterliche Geschichte folgen das Baujahr 1713 und die Kapelle von 1883; Boží muka ergänzt die historischen Bezugspunkte als bedeutendes Kulturdenkmal.
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