Zum Inhalt

Der Bach Besének durchfließt Šerkovice von Norden nach Süden. Zusammen mit der hügeligen, stark gegliederten Umgebung prägt er den Landschaftscharakter. Radroute, Spaziergang und historische Orte setzen jeweils einen eigenen Akzent.

Bachlauf, Wald und Landschaft

Šerkovice ist nahezu auf allen Seiten von Nadel- und Mischwäldern umgeben. Die Umgebung ist hügelig und waldreich, das Gelände stark gegliedert. Zudem gilt der Ort als touristisches Tor zum Naturpark Svratecká hornatina.

Ein besonderes Naturelement am Besének ist die Ahornblättrige Platane (Platanus × hispanica). Sie ist eine Kreuzung aus Morgenländischer und Westlicher Platane und steht als einziges Exemplar ihrer Art im Gemeindegebiet. Mit diesem Baum kommt zur bewaldeten Landschaft ein markanter Bezug direkt am Bachlauf hinzu.

Spaziergang und Radroute

Ein schöner Spaziergang führt durch das Tal des Baches Besének in Richtung Lomnice und wird Obora genannt. Seit 1999 verläuft durch Šerkovice eine Hauptradroute, die Brünn und Prag verbindet. Die Tišnovská pivní stezka führt an einem touristischen Unterstand vorbei und macht Halt an der Kapelle der heiligen Anna.

Die Wegangaben unterscheiden sich nach ihrem Schwerpunkt: Obora ist ein benannter Spaziergang im Bachtal, während die Radroute Šerkovice in eine Verbindung zwischen zwei Städten einordnet. Die Tišnovská pivní stezka ergänzt diese Bezüge mit einem Halt an der Anna-Kapelle. So stehen ein Talspaziergang, eine durch den Ort verlaufende Radroute und ein Themenweg mit örtlichem Halt nebeneinander. Eine weitere Wanderung, „Od rozhledny Klucanina po Květnici“, führt über Šerkovice. Prüfen Sie vorab den aktuellen Routenverlauf.

Kapellen und Ortsgeschichte

Auf dem Dorfplatz steht die 1851 erbaute Kapelle der heiligen Anna. Die den heiligen Kyrill und Methodius geweihte Kapelle befindet sich seit 1895 in einer Ecke des ehemaligen Schulgebäudes. Die beiden Bauorte lassen sich damit klar unterscheiden: hier der Dorfplatz, dort das frühere Schulgebäude.

Auch die ehemalige Obsttrocknerei mit der Hausnummer 47 gehört zur Ortsgeschichte. Das Gebäude ist ein staatlich geschütztes Denkmal aus dem 19. Jahrhundert und wird derzeit als privates Erholungsobjekt genutzt. Denkmalschutz und heutige Nutzung benennen dabei zwei verschiedene Aspekte des Gebäudes: seine historische Bedeutung und seinen privaten Zweck.

Am Wald Paní Hora steht ein ehemaliges Forsthaus, das 1900 vom Kloster Porta Coeli erbaut wurde. Zwischen 1980 und 1990 wurde es als Gedenkstätte für die Partisaneneinheit Jermak eingerichtet. In den umliegenden Wäldern befand sich eine Basis der Partisanenabteilung Jermak. So begegnet die Geschichte der Einheit sowohl im Zusammenhang mit dem Forsthaus als auch in der Waldlandschaft. Die Bauzeit des Hauses und die spätere Einrichtung der Gedenkstätte markieren dabei unterschiedliche Abschnitte seiner Geschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Dolní Loučky, Lubné, Branišovice, Nedvedice, Cvrčovice, Vranov, Kanice, Újezd U Rosic

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.