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Die Geschichte von Zbýšov U Brna erschließt sich über mehrere unterschiedliche Themen: historische Eisenbahn, Steinkohlebergbau, Kirchenbau und Wege durch die Landschaft. Für die Planung zählen konkrete Bedingungen: Das Bergbaumuseum Simson öffnet üblicherweise an den Betriebsterminen der Schmalspurbahn; die Markierung des Rundwegs sollten Sie vor dem Wandern prüfen.

Eisenbahn und Bergbaumuseum

Historische Dampf- und Motorzüge verkehren von Zbýšov nach Zastávka u Brna und zurück. Während der Betriebstermine der Schmalspurbahn öffnet der Vlastivědný spolek Zbýšov üblicherweise das von ihm betreute Bergbaumuseum Simson und bietet Erklärungen durch seine Führer an. Wenn Sie Bahn und Museum verbinden möchten, richten Sie den Museumsbesuch nach den Bahnbetriebsterminen aus und prüfen Sie die konkreten Besuchstage vor Ihrer Reise. Ein Teil der Ausstellung des Bergbaumuseums wurde im Mai 2017 eröffnet. Außerdem gibt es in Zbýšov eine ständige Ausstellung zur Geschichte der zbýšover Eisenbahn.

Bergbaugeschichte und Zbýšovská halda

Das Bergwerk Simson wurde 1848 begonnen und 1853 in Betrieb genommen. Sein Fördergerüst ist ein architektonisches und technisches Denkmal, das die industrielle Entwicklung des Steinkohlereviers Rosice–Oslavany im 19. Jahrhundert dokumentiert. Auch die Zbýšovská halda entstand aus dem örtlichen Steinkohlebergbau: Im 20. Jahrhundert wurde dort schrittweise Abraum abgelagert. Die Halde ist mehr als 40 Meter hoch, 500 Meter lang und 250 Meter breit.

Vom Südhang der Zbýšovská halda bietet sich ein Panoramablick auf die Stadt und die umliegende Landschaft in Richtung Padochov und Oslavany. Vegetation und Sichtverhältnisse können sich ändern. Zum Gipfel führt ein nicht markierter Weg vom Ende der Havířská-Straße aus. Prüfen Sie den Zugang vor Ort und beachten Sie die Sicherheitsbedingungen; die Zugangsverhältnisse können sich ändern.

Zwei unterschiedliche Rundwege

Der Rundweg um Zbýšov dient dazu, die bergbauliche Vergangenheit des Ortes näher kennenzulernen. Er ist etwa 10 Kilometer lang und folgt einer örtlichen Markierung mit zwei Schleifen, einer größeren und einer kleineren. Prüfen Sie die Markierung vor dem Wandern. Die Rundstrecke Stezka permoníků führt durch welliges Gelände, über Wege mit Fernblicken und durch schattige Wälder. Die beiden Touren setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Stezka permoníků stehen Gelände, Fernblicke und Wald im Vordergrund; beim Rundweg um Zbýšov sind Bergbaugeschichte, ungefähre Länge und Schleifenstruktur die konkreten Orientierungspunkte.

Kirche und nahe Natur

Die heutige neuromanische Kirche Kostel sv. Martina wurde 1893–1894 an der Stelle einer früheren Kirche errichtet, die in einem bischöflichen Dekret von 1676 erwähnt wird. In ihrem Turm sind bis heute zwei Glocken erhalten: Die größere stammt aus dem Jahr 1652, die kleinere aus dem Jahr 1762. Einer der bestehenden Altäre ist der heiligen Barbara geweiht, der Schutzpatronin der Bergleute.

Im nahen Umfeld ist Rybičková skála derzeit als geschütztes Naturgebilde ausgewiesen. Es handelt sich um ein zusammenhängendes Felsdefilee im Einschnitt des Neslovický potok, links der Straße zwischen Neslovice und Zbýšov.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.

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