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Am südlichen Fuß des Chřiby-Gebirges liegt Čeložnice. Für die Planung eines Aufenthalts bieten Ortsgeschichte, Wege und Wald unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Historische Daten beziehen sich auf verschiedene Dinge: auf die erste schriftliche Erwähnung, die Errichtung des Glockenturms und die Inschrift eines Wegekreuzes. In der Landschaft kommen benannte Quellen, eine ausgewachsene Elsbeere und die beschriebene Waldfauna hinzu. So können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise nach Geschichte, Wanderorientierung oder Naturinteresse wählen.

Ortsgeschichte zwischen Turm und Wegekreuz

Čeložnice wurde erstmals im Jahr 1131 schriftlich erwähnt. Zwei unbewegliche Kulturdenkmäler sind im staatlichen Verzeichnis eingetragen. Der Glockenturm im Zentrum wurde 1854 errichtet und trägt eine Sonnenuhr, die als erhaltenes Zeugnis der Handwerkskunst der örtlichen Baumeister gilt. Das Wegekreuz an der Straße ist das zweite im staatlichen Verzeichnis eingetragene Kulturdenkmal von Čeložnice; in das Kreuz ist die Jahreszahl 1802 eingraviert. Die Daten 1802 und 1854 lassen sich den konkreten Merkmalen zuordnen: Die erste Zahl steht auf dem Kreuz, die zweite bezeichnet das Errichtungsjahr des Turms. Die Jahreszahl 1131 ist nochmals anders einzuordnen, denn sie markiert die erste schriftliche Erwähnung des Ortes. Wer Ortsgeschichte zeitlich ordnen möchte, hat damit einen frühen schriftlichen Nachweis und zwei spätere, objektspezifische Daten.

Wald, Quellen und Tierwelt

Im nördlichen bewaldeten Teil der Gemeinde entspringt der Čeložnický potok an der Quelle Kolomaznica. Nördlich von Čeložnice steht außerdem eine ausgewachsene Elsbeere in einem bedeutenden Landschaftselement; sie wurde als Gedenkbaum vorgeschlagen. In den Wäldern kommen Rehe, Wildschweine und Rothirsche vor; auch Habichte und Mäusebussarde können dort beobachtet werden. Damit sind für Naturinteressierte verschiedene Aspekte verbunden: eine benannte Quelle als Bachursprung, eine Elsbeere, die als Gedenkbaum vorgeschlagen wurde, und Tierarten, die in den Wäldern vorkommen oder beobachtet werden können. Die Quelle Smrďavka liegt am Rand des Erholungsgebiets Pastviny. Zusammen mit Kolomaznica bietet sie einen zweiten Quellenbezug, diesmal zum Rand von Pastviny statt zum bewaldeten Gemeindegebiet.

Wegwahl und Anreise

Der gelb markierte Wanderweg von Kyjov führt nach Čeložnice. Bei Čeložnice verläuft die Via-Czechia-Route 400 m abseits der Markierung am Glockenturm vorbei und durch eine Kellerstraße weiter. Für den Vergleich der Wegangaben ist dieser Unterschied nützlich: Beim gelb markierten Weg sind Kyjov und Čeložnice die Orientierung über Start und Ziel; die Via-Czechia-Route ist durch einen Abschnitt abseits der Markierung und die Punkte Glockenturm und Kellerstraße genauer eingeordnet. Čeložnice ist per Bus erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die lokalen Verbindungen für Ihren Reisetag.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hodonín.

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