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Dambořice bietet mehrere klare Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: eine spätbarocke Kirche, einen jüdischen Friedhof, die jährlich gefeierten Martinské hody sowie Weinbau und Routen durch den Ort. So können Sie Ihre Reise nach Baugeschichte, Festtermin oder einer Route ausrichten.

Kirche, Friedhof und Ortsgeschichte

Die heutige römisch-katholische Kirche des heiligen Martin von Tours ist ein spätbarocker Bau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; ihr Hauptschiff entstand um 1780. Der heilige Martin von Tours ist zugleich Pfarrpatron. Sein Festtag am 11. November bildet den zeitlichen Bezug für die Martinské hody.

Der jüdische Friedhof liegt hinter dem katholischen Friedhof und ist ebenfalls ein staatlich geschütztes Kulturdenkmal. Er wurde wahrscheinlich um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert angelegt. Zusammen mit der Kirche stehen damit in Dambořice zwei geschützte Erinnerungsstätten unterschiedlicher religiöser Traditionen im Mittelpunkt.

Das Gemeindemuseum Dambořice befindet sich im Gebäude des Gemeindeamts und veranstaltet gelegentliche Ausstellungen. Wenn eine Ausstellung den Anlass für Ihren Besuch bildet, prüfen Sie den aktuellen Termin vorab. So können Sie Ihren Museumsbesuch an einer konkreten Ausstellung ausrichten.

Martinské hody: ein wiederkehrender Festtermin

Die Martinské hody sind eine jährlich stattfindende, dreitägige Tradition in Dambořice. Gefeiert werden sie immer am ersten Sonntag nach dem Fest des Pfarrpatrons, des heiligen Martin von Tours am 11. November. Wenn Sie Ihre Reise auf die Hody ausrichten, prüfen Sie den konkreten Termin für das gewünschte Jahr vor der weiteren Planung.

Bei den Martinské hody treten vier Stárci und vier Stárky in Dambořicer Trachten sowie ein Kellermeister auf. Die Dauer von drei Tagen gibt dem Fest einen mehrtägigen Rahmen; die benannten Rollen und Trachten machen es zugleich zu einem spezifischen lokalen Kulturtermin.

Weinbau und der Dorfplatz

Dambořice ist eine Weinbaugemeinde mit Dutzenden Weinkellern und gehört zum Weinbaugebiet Kyjov. Fragmente sogenannter Habán-Weinkeller aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten. Die erhaltenen Habán-Weinkeller befinden sich in Privatbesitz. Wenn Sie einen Besuch erwägen, klären Sie die Besuchsmöglichkeit vorab, statt Zugang vorauszusetzen.

Der neue Dorfplatz verfügt über eine Parkgestaltung, Pavillons und einen Brunnen. Eine Gedenkstätte erinnert dort an die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde. So treffen an diesem Platz Elemente der Gestaltung auf eine Erinnerung an die jüdische Geschichte Dambořices.

Routen und Anreise

Der Radweg Nr. 5095 führt durch Dambořice, Uhřice, Silničná und Zdravá Voda und verbindet sich dort wieder mit der Route Nr. 473. Der Kyjovská-Weinwanderweg führt ebenfalls durch Dambořice. Für Ihre Routenwahl sind das zwei unterschiedliche Bezugspunkte: Bei Nr. 5095 sind die genannten Orte und der Anschluss in Zdravá Voda relevant; der Weinwanderweg ist eine weitere benannte Route durch den Ort.

Dambořice liegt an der Staatsstraße II. Klasse Nr. 381. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuelle Routenführung, damit Sie Ihre Anfahrt anhand der jeweils gültigen Verbindung planen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Skoronice, Terezín U Čejče, Hrubá Vrbka, Kněždub, Milotice U Kyjova, Sudomerice Nad Moravou, Veselí Nad Moravou, Těmice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hodonín.

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