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Eine Fahrt im historischen Motorwagen M240, ein saisonal betriebener Aquapark und mehrere historische Orte geben einem Aufenthalt in Uhřice unterschiedliche Schwerpunkte. Die Erlebnisbahn Čejč–Uhřice verbindet ein Bahnangebot mit einem Eisenbahnpark; im Aquapark stehen Schwimmen, Wasserspiele und Volleyball zur Wahl. Dazu kommen die Kirche St. Johannes des Täufers, die Gedenkstätte „Setkání dvou císařů“ und eine Rokokoskulptur auf dem Dorfplatz. So können Sie bei der Planung zuerst entscheiden, ob Eisenbahn, Wasser oder Kulturgeschichte für Ihren Besuch im Vordergrund stehen soll.

Historische Bahn und Eisenbahnpark

Die Erlebnisbahn Čejč–Uhřice bietet Familienfahrten mit dem historischen Motorwagen M240. Kinder können während der Fahrt in die Fahrerkabine schauen; am Bahnhof können sie sich am Führerstand fotografieren lassen. Zum Eisenbahnpark der Erlebnisbahn gehören Hüpfburgen, ein kleines Kettenkarussell, Kreativangebote und eine Modelleisenbahn sowie eine Sand- und eine Kugelspielwelt. Damit treffen bei diesem Angebot die historische Fahrt und verschiedene Spiel- und Kreativmöglichkeiten aufeinander.

Aquapark: Wasserangebote und saisonale Planung

Der Aquapark Uhřice verfügt über ein Schwimmbecken mit einer Bahn für das Konditionsschwimmen, ein Kinderplanschbecken, eine Rutsche und zwei weitere Wasserrutschen. Massagebänke, Düsen und Liegen ergänzen das Angebot; hinzu kommen Wasserspeier und eine Wasserwand. Auch ein Volleyballplatz gehört dazu. Die Nutzung des Platzes kostet 100 Kč pro Stunde. Der Aquapark wird saisonal betrieben, daher sollten Sie die Betriebszeit vor Ihrem Besuch prüfen.

Eine Hebevorrichtung ermöglicht Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zum Schwimmbecken. Wenn Sie auf diese Unterstützung angewiesen sind, prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Vorrichtung verfügbar ist.

Kirche und kunsthistorische Details

Die Kirche St. Johannes des Täufers in Uhřice ist ein gotisch-renaissancezeitlicher Bau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Kircheninneren befindet sich ein Lehm-Tabernakel, der laut Experten als Habán-Arbeit vom Ende des 16. oder vom Beginn des 17. Jahrhunderts gilt. So begegnen Ihnen in einem Bauwerk unterschiedliche historische Zeitstellungen.

Unter dem Fußboden in der Mitte der Kirche liegt eine vermutlich gewölbte Krypta mit quadratischem Grundriss und angeblich vier Metern Seitenlänge. Sie soll drei Särge sowie Reste eines Kreuzes und eines Rosenkranzes enthalten.

Erinnerungsorte und Orientierung

Die Gedenkstätte „Setkání dvou císařů“ erinnert an das Treffen Napoleons I. Bonaparte mit Franz I. von Österreich am 4. Dezember 1805 nach der Schlacht von Slavkov. Auf dem Gelände steht ein Obelisk, umgeben von vier Linden. Der konkrete Anlass gibt dem Ort einen klar umrissenen Bezug zur Geschichte der beiden Herrscher.

Am Eingang zum Gelände von Janův Dvůr wurde 2002 eine Informationstafel aufgestellt. Sie enthält Karten der Umgebung sowie einen Plan des Schlachtfelds zwischen Brünn und Slavkov. Halten Sie bei Ihrer Ankunft nach der Tafel Ausschau.

Skulptur und Quelle

Auf dem Dorfplatz von Uhřice, gegenüber Haus Nummer 99, steht eine hochwertige Rokokoskulptur des heiligen Johannes von Nepomuk. Sie entstand wahrscheinlich im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts in der Kunstwerkstatt von O. Schweigl.

Die Studánka na Romenově ist von der Straße aus über einen befestigten Fußweg leicht zugänglich.

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