Drysice liegt am Südostfuß des Hochlands Drahanská vrchovina. Die Ortsgeschichte reicht von einer ersten schriftlichen Erwähnung im Jahr 1201 bis zu den Bauten und Erinnerungszeichen des 18. und 19. Jahrhunderts. Dazu kommt die Filmgeschichte des Steinbruchs. Wenn Sie eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt in Drysice suchen, können diese unterschiedlichen Themen dabei helfen, Ihren eigenen Schwerpunkt zu wählen: kirchliche Geschichte, Dorfleben oder der Landschaftsbezug westlich des Ortes.
Kirche und datierte Ortsgeschichte
Die erste schriftliche Erwähnung von Drysice stammt aus dem Jahr 1201. In diesem Jahr schenkte König Přemysl I. das Dorf der Kathedralkirche des heiligen Wenzel in Olomouc. Ein weiterer genauer Zeitanker ist die Kirche Mariä Geburt: Ihr Bau begann Ende 1887, die Weihe fand am 25. Oktober 1896 statt. Zwischen Baubeginn und Weihe lagen knapp neun Jahre.
Auch die Ausstattung der Kirche trägt eigene Widmungen. Im Kirchturm befinden sich drei Glocken: eine ist der Geburt der Jungfrau Maria geweiht, eine den heiligen Kyrill und Method und eine dem heiligen Florian. Ein anderer Bezug zu Florian steht auf dem Dorfplatz. Die dortige Statue wurde 1777 errichtet und erinnert an große Brände, die Drysice schwer beschädigten. So treten in der Ortsgeschichte kirchliche Baugeschichte und das Gedenken an Ereignisse, die den Ort prägten, nebeneinander.
Gasthof, Molkerei und Ostatky
Zur älteren Ortsgeschichte gehört auch ein Ausspanngasthof: 1750 ließ ihn der Bischof von Olomouc, Coloredo, in Drysice errichten. Ein späteres Kapitel der lokalen Wirtschaft begann 1925 mit der Gründung einer genossenschaftlichen Molkerei. Sie versorgte auch nahegelegene Gemeinden, verarbeitete täglich bis zu 2.000 Liter Milch und stellte ausgezeichneten Käse her. Die beiden Beispiele stehen für unterschiedliche Zeitabschnitte und Bereiche des Ortslebens.
Eine eigene kulturelle Spur sind die Ostatky. In Drysice wurde diese Tradition mit einem Maskenumzug durch den Ort und einer abendlichen Feier wiederbelebt.
Ruine und Filmgeschichte des Steinbruchs
Die Ruine der Burg Melice liegt etwa einen Kilometer westlich von Drysice auf einem Geländesporn zwischen Pustiměř und Drysice.
Auch der Steinbruch Drysice ist mit Filmproduktionen verbunden. Seine Felswände sind in Außenaufnahmen mehrerer tschechischer Spielfilme zu sehen, darunter „Za humny je drak“ von Radim Cvrček aus dem Jahr 1983 und „Strašidla z vikýře“ desselben Regisseurs aus dem Jahr 1988. Im Umfeld des Steinbruchs wurden außerdem Szenen der slowakischen Kinderfernsehserie „Spadla z oblakov“ von Radim Cvrček aus dem Jahr 1978 gedreht.
Für den Steinbruch gilt eine wichtige zeitliche Einschränkung: Am 12. Juli 2022 war der allgemeine Zutritt verboten. Der Zufahrtsweg war durch eine Schranke gesperrt; Schilder wiesen auf das Einfahrtsverbot, Privatgrundstück und Parkverbot hin. Klären Sie vor einer Anreise die aktuellen Zugangsbedingungen.
Anreise nach Drysice
Eine Straße der I. Klasse von Brno in Richtung Olomouc verläuft durch Drysice. Sie bietet einen konkreten Orientierungspunkt, wenn Sie den Ort auf einer Straßenkarte einordnen. Zusammen mit den datierten Ortsgeschichten und dem Landschaftsbezug westlich des Ortes hilft das, Drysice als Reiseziel nach den Themen auszuwählen, die Sie interessieren.
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