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Die Kirche St. Peter und Paul und der markierte Radweg 5029 bieten zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung in Milonice: eine Geschichte, die sich über mehrere Daten erschließt, und eine konkret beschriebene Radstrecke. In Urkunden wird Milonice erstmals 1349 erwähnt. Die Baugeschichte der heutigen Kirche gehört in eine deutlich spätere Zeit. Ein weiteres Naturthema ist das geschützte Gebiet Černecký und Milonický hájek.

Kirche St. Peter und Paul: Bau und Weihe

Die heutige Kirche entstand von 1805 bis 1807 anstelle einer älteren Kirche, die im heutigen Pfarrgarten stand. Der Anlass für den Neubau geht auf eine Generalvisitation im Jahr 1803 zurück: Alois Josef Graf von Kolowrat beurteilte die frühere Kirche damals als zu klein für die Bedürfnisse der Pfarrei. Der Neubau erfolgte auf seinen Wunsch. Geweiht wurde die Kirche 1810.

Für die zeitliche Einordnung ist es hilfreich, Anlass, Bauphase und Weihe auseinanderzuhalten. Die Beurteilung der früheren Kirche erfolgte 1803, die Bauarbeiten gehören in die Jahre 1805 bis 1807, und die Weihe folgte drei Jahre nach dem Ende der Bauzeit. Die Kirche erzählt damit von einem konkreten Wandel innerhalb der Pfarrgeschichte: Ein älteres Gotteshaus wurde durch den heutigen Bau ersetzt. Zusammen mit der urkundlichen Erstnennung von 1349 entsteht ein längerer Blick auf die Ortsgeschichte, ohne die verschiedenen Daten zu einer einzigen Epoche zusammenzufassen.

Naturthema: Lebensräume im Schutzgebiet

Das geschützte Gebiet Černecký und Milonický hájek umfasst halbnatürliche Trockenrasen und Gebüschfazies auf kalkhaltigen Unterlagen sowie pannonische Eichen-Hainbuchenwälder und eurosibirische Steppeneichenwälder. Die genannten Lebensräume reichen damit von Trockenrasen und Gebüsch bis zu zwei ausdrücklich benannten Waldtypen. Bei den Trockenrasen und Gebüschfazies gehören die kalkhaltigen Unterlagen zur Beschreibung; die Waldtypen sind als eigene Lebensräume aufgeführt.

Wer sich für Naturthemen interessiert, findet hier eine differenzierte Auswahl von Lebensraumtypen statt nur einer allgemeinen Landschaftsbezeichnung. Trockenrasen, Gebüsch und die beiden Waldtypen lassen sich als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Das bietet einen anderen Zugang als die Orts- und Kirchengeschichte: Im Mittelpunkt stehen die benannten Lebensräume und nicht die Baugeschichte eines einzelnen Gebäudes.

Mit dem Rad durch Milonice

Der markierte Radweg 5029 verläuft auf der Ausflugsstrecke vom Bahnhof Nesovice in Richtung Vyškov durch Milonice und zweigt dahinter nach Uhřice ab. Für Ihre Orientierung sind damit die Streckenrichtung, die Durchfahrt durch Milonice und die Abzweigung nach Uhřice benannt. Wenn Sie die Radstrecke in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vor der Fahrt die Bedingungen der Route.

Die historischen Angaben und die Radroute beantworten unterschiedliche Planungsfragen. Die Jahreszahlen ordnen Milonice zeitlich ein und machen die Baugeschichte der Kirche nachvollziehbar. Der Verlauf des Radwegs hilft dagegen, eine konkrete Streckenoption zu beurteilen. Ob Sie bei Ihrer Reise eher die historische Entwicklung oder das Radfahren in den Vordergrund stellen, können Sie so nach Ihrem eigenen Interesse entscheiden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Vyškov.

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