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Der Fluss Dyje fließt durch die Gemeinde Dyje und gibt dem Ort einen klaren landschaftlichen Bezugspunkt. Zum Profil gehören außerdem das Naturdenkmal Dyjské svahy, eine Radtour mit Flussquerung und Zeugnisse religiöser und barocker Baukunst. So treffen in Dyje ein geschützter Landschaftsraum am Fluss und Bauwerke mit unterschiedlichen historischen Einordnungen aufeinander. Für die Reiseplanung lässt sich zwischen dem Naturthema am Hang, der Radtour und den kulturhistorischen Themen unterscheiden.

Flusslandschaft und Dyjské svahy

Das Naturdenkmal Dyjské svahy liegt in der Gemeinde und im Katastergebiet Dyje. Es befindet sich an einem felsigen, nach Westen ausgerichteten Hang über dem Fluss, südlich der gleichnamigen Gemeinde in Richtung Tasovice. Geschützt werden dort trockenheits- und wärmeliebende Pflanzengesellschaften mit zahlreichen seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten. Der Naturbezug ist damit konkret an einen bestimmten Hang und an die dort geschützten Lebensgemeinschaften gebunden – nicht nur an den Fluss als Ortsmerkmal.

Eine Radtour führt über Dyje, quert dort den Fluss und verläuft am gegenüberliegenden Ufer weiter zum Naturdenkmal Dyjské svahy. Die Flussquerung ist somit Teil des beschriebenen Tourverlaufs. Am Naturdenkmal können Sie Ihr Fahrrad an einem Unterstand abstellen und ein Stück zu Fuß in Richtung Fluss gehen. Wer die Tour auswählt, kann daher neben der Radstrecke auch diesen Abschnitt zu Fuß einplanen.

Schreinmal, Kirche und Schloss

Das Boží-muka-Schreinmal, auch als Bildsäule der Heiligen bezeichnet, steht auf Feldern nördlich von Dyje an einer ehemaligen Straße nach Dobšice. Es ist ein frühbarockes Pfeilerschreinmal aus der Zeit um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert. Sein quadratisches Fundament trägt einen Pfeiler mit Gesims; darüber sitzt eine mit flachen Reliefs verzierte Kapelle, abgeschlossen von einem konkav geschweiften Zeltdach. Die Abfolge von Fundament, Pfeiler, Kapelle und Dach macht die Gliederung des Schreinmals verständlich und geht über eine bloße Stilbezeichnung hinaus.

Die spätbarocke Kirche St. Johannes Nepomuk ist ein bedeutender Wallfahrtsort. Zusammen mit dem frühbarocken Schreinmal zeigt sie unterschiedliche Bauphasen und religiöse Funktionen. Auch das barocke Schloss Dyje gehört zur Baugeschichte des Ortes: Es wurde von 1768 bis 1775 von den Prämonstratensern aus Louka erbaut. Das Schloss ergänzt so den Blick auf die sakrale Architektur um ein weiteres historisches Bauwerk.

Wegegeschichte und Anreise

Für die Wegeplanung sollten Sie die Svatoklementská stezka von der beschriebenen Radtour zum Naturdenkmal unterscheiden. Die ehemalige Route verlief zwischen Hodonice und Znojmo durch Tasovice, Dyje und Dobšice. Historisch war sie für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Derzeit gilt sie als nicht instand gehalten; viele Informationstafeln funktionieren nicht mehr oder fehlen vollständig. Ihre frühere Eignung ist daher keine heutige Wegeempfehlung. Wenn Sie sich an der Route orientieren möchten, prüfen Sie vorab die aktuelle Orientierung und die Wegbedingungen.

Der Haltepunkt Dyje liegt an der Bahnstrecke Znojmo–Hrušovany nad Jevišovkou–Břeclav. Planen Sie eine Bahnanreise, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan für Ihren gewünschten Reisetag.

Weitere Reiseziele entdecken: Stálky, Vracovice, Hrabětice, Zblovice, Těšetice, Božice, Olbramovice, Znojmo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Znojmo.

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