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Der 69 Kilometer lange Velký-Litenčický-Rundkurs verbindet Vyškov mit Morkovice-Slížany. Zusammen mit dem Radweg Morkovice–Nezamyslice gibt er dem Ort einen klaren Bezug zum Radfahren. Dazu kommen ein Korbmachermuseum mit eigenständigem Handwerksthema und eine Kirchen- und Schlossgeschichte, die sich an konkreten baulichen Details ablesen lässt. So können Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels zwischen Radfahren, Korbflechterei und Baugeschichte unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Radwege und Anreise

Der Velký-Litenčický-Rundkurs ist 69 Kilometer lang und verbindet Vyškov mit Morkovice-Slížany. Für die Planung ist damit eine konkrete Gesamtlänge benannt. Wer die Route in die eigene Reise einbezieht, kann sie als Radangebot mit Bezug zu beiden Orten berücksichtigen.

Der Radweg Morkovice–Nezamyslice eignet sich für Fahrräder, Inlineskates, Longboards, Tretroller, Kinderwagen und Tragen. Damit spielt bei der Planung nicht nur das Ziel, sondern auch die vorgesehene Fortbewegungsart eine Rolle. In der Nähe des Radwegs gibt es eine Bushaltestelle mit regelmäßigen Verbindungen aus Kroměříž, Vyškov und Brno. Wenn Sie den Bus nutzen möchten, prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne vor der Fahrt.

Korbmacherei als eigenes Kulturthema

Im Korbmachermuseum Morkovice steht ausschließlich die Korbflechterei und verwandte Bereiche im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher können dort sehen, was alles aus Weidenruten hergestellt werden kann. Das Museum wurde am 12. Juni 2010 in Morkovice-Slížany wiedereröffnet und befindet sich in einem der ältesten und am besten erhaltenen Häuser der Stadt.

Für Reisende, die sich für Handwerk interessieren, ist das Museum ein klar umrissener thematischer Anlaufpunkt. Dabei kommen zwei Aspekte zusammen: die besondere Ausrichtung auf Korbflechterei und das historische Haus, in dem sich das Museum befindet. Das ergänzt die Baugeschichte der Kirchen und des Schlosses um einen eigenen Blick auf die örtliche Handwerkstradition.

Kirchen und Ortsgeschichte

Die geschützte Denkmalanlage der Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers umfasst nicht nur die Kirche, sondern auch den Friedhof, die Einfriedungsmauer mit Tor und Pforte sowie die Treppe. Im Mittelpunkt steht damit ein Ensemble aus mehreren baulichen und räumlichen Bestandteilen.

Die Kirche hat einen einfachen, rechteckigen und ungegliederten Grundriss sowie ein Satteldach mit einem laternenartigen Sanktusnikus. Die klare Grundform und der besondere Dachaufbau bieten zwei konkrete Details, auf die Architekturinteressierte achten können. Die Pfarrkirche des heiligen Johannes des Täufers steht auf einem ehemaligen Friedhof. Nach den ältesten schriftlichen Belegen wird angenommen, dass sie bereits vor 1389 bestand.

Eine Erwähnung aus dem Jahr 1437 nennt in Morkovice eine Festung mit Wirtschaftshof, die Stadt mit der Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers sowie Teiche und Wälder. Sie ergänzt die Bau- und Kirchengeschichte um eine frühe historische Momentaufnahme des Ortes.

Schloss und Freibad

Im Schloss Morkovice sind Teile der gotischen Bausubstanz erhalten. Dazu gehören Kellerbereiche und das Umfassungsmauerwerk des Erdgeschosses in den Nord- und Ostflügeln. Das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich; prüfen Sie den Zugang vor einem geplanten Besuch erneut.

Als weiteres Angebot gibt es in Morkovice-Slížany ein städtisches Freibad mit einem 50 Meter langen Becken, das auch Besucherinnen und Besuchern dient. Prüfen Sie vor der Reise, ob das Freibad aktuell in Betrieb ist. Zusammen mit den Radwegen, dem Korbmachermuseum und den historischen Bauwerken ergibt sich so eine Auswahl unterschiedlicher Themen für die eigene Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Věžky, Blazice, Prusinovice, Podhradní Lhota, Litenčice, Lubná, Roštín, Němčice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.

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