Ein Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1831 und der geflutete Steinbruch Modrá voda stehen für zwei unterschiedliche Themen in Záhorovice: Ortsgeschichte und Landschaft. Hinzu kommen die Kyselka-Quelle sowie markierte Wege für Rad- und Wandertouren. Wer eine Unterkunft im Ort sucht, kann den Aufenthalt nach diesen konkreten Interessen ausrichten, statt Záhorovice nur als Übernachtungsort zu betrachten.
Olšava und Kyselka
Záhorovice liegt im Einzugsgebiet der Olšava; der Fluss teilt den Ort in zwei Teile. Damit prägt die Olšava den geografischen Rahmen auf zwei Ebenen: als Einzugsgebiet und als Linie innerhalb der Siedlung. Die Quelle der Záhorovicer Kyselka ergänzt diesen Wasserbezug vor Ort. Ihre Schüttung beträgt 9 Liter pro Minute; genutzt wird sie von Einheimischen und Menschen aus dem weiteren Umfeld.
Modrá voda und Wege
Die Modrá voda ist ein gefluteter Steinbruch, der nach der Schließung der örtlichen Steinbrüche entstand. Touristen aus der näheren und weiteren Umgebung suchen ihn auf; Zelten ist dort möglich. Auf dem Weg zur Modrá voda liegt außerdem die Quelle Studánka Kamínka, die 1998 rekonstruiert wurde. Die markierte Radroute verläuft durch Záhorovice; südöstlich führt ein grün markierter Wanderweg durch den Wald zur Modrá voda. Das unterscheidet die Ortsroute von der Waldverbindung zum Steinbruch. Markierungen und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie die Angaben vor dem Aufbruch.
Denkmäler mit eigener Zeitgeschichte
Záhorovice wurde erstmals 1373 schriftlich erwähnt. Am nordöstlichen Ortsrand liegt der Pestfriedhof mit ungefähr 65 Gräbern von Epidemieopfern und einem erhaltenen Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1831. Der Pestfriedhof einschließlich des Kruzifixes wurde 1994 zum Kulturdenkmal erklärt. Die Boží muka in Záhorovice erhielt diesen Status 1963.
Auch am Glockenturm lassen sich unterschiedliche Zeiten ablesen: Seine heutige Gestalt einschließlich der Innenausstattung entstand 1974 nach dem notwendigen Abriss einer Kapelle am oberen Ortsende. Ein Bild des heiligen Bartholomäus schmückt den Altar in der Kapelle im Glockenturm. Die Glocke läutet um 12 Uhr mittags und um 18 Uhr. Die Jahreszahlen markieren verschiedene Dinge: den ersten schriftlichen Nachweis, Denkmalerklärungen und die Entstehung der heutigen Turmgestalt.
Historische Verkehrswege
Zur Verkehrsgeschichte gehört die 1837 fertiggestellte Straße zwischen Uherský Brod und Bojkovice, die durch Záhorovice verläuft. Außerdem wurde im Ort ein Haltepunkt der Vlárská dráha eingerichtet, der Bahnstrecke von Brno nach Trenčianská Teplá; diese Strecke ging am 4. Oktober 1888 in Betrieb. Straße und Bahnstrecke stehen für unterschiedliche historische Etappen der Ortsverbindungen.
Die Unterkunft nach dem Schwerpunkt wählen
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Záhorovice suchen, hilft eine klare Schwerpunktsetzung: Möchten Sie vor allem Denkmäler und Ortsgeschichte kennenlernen, oder interessieren Sie sich stärker für Quelle, Steinbruch und Wege?
Weitere Reiseziele entdecken: Horní Němčí, Veletiny, Staré Město, Salaš U Velehradu, Slavkov, Uherský Brod, Vyškovec, Suchá Loz
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Uherské Hradiště.