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In Horní Lhota können Sie zwischen kulturgeschichtlichen und landschaftsbezogenen Schwerpunkten wählen. Die Pfarrkirche St. Dionysius und die Ruinen der Burg Sehrad geben unterschiedliche Anhaltspunkte zur Ortsgeschichte; ein blau markierter Wanderweg und mehrere Radwege bringen eigene Routenfragen ins Spiel. Dazu kommt die örtliche Fašank-Tradition. Ob Sie Kirche und Burg, eine Route oder den Brauch in den Mittelpunkt stellen, lässt sich an Ihren Reiseinteressen ausrichten.

Landschaft und Routen

Ein Teil von Horní Lhota liegt im Landschaftsschutzgebiet Bílé Karpaty. Durch den Ort fließt der Bach Olše; sein rechter Nebenfluss ist der Komoncový-Bach. Für Ihre Planung lohnt es sich, diese Angaben auseinanderzuhalten: Der Schutzgebietsbezug betrifft einen Teil der Gemeinde, während die Olše durch Horní Lhota fließt.

Durch das Katastergebiet von Horní Lhota verläuft ein blau markierter Wanderweg. Die Radroute 5056 führt ebenfalls durch das Katastergebiet. Eine weitere Radroute führt von Luhačovice nach Vizovice und verläuft über Dolní Lhota und Horní Lhota. Bei der Tourenplanung unterscheiden sich diese Radangaben: Die 5056 erkennen Sie an ihrer Nummer, die andere Route an der Ortsfolge. Der Lehrpfad „Báje a pověsti pod Starým Světlovem“ führt von Pozlovice in Richtung Horní Lhota. Auch er ist ein benannter Pfad mit einer eigenen Richtungsangabe für die Planung.

Kirche, Burg und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche St. Dionysius in Horní Lhota ist ein eingetragenes Kulturdenkmal. Ihr erhaltener Kern wurde 1700 an der Stelle einer vermutlich älteren Holzkirche errichtet. Das heutige Innere schmückt ein Altarbild von J. Úprka. Für die zeitliche Einordnung sind Baukern und Ausstattung zwei verschiedene Bezugspunkte: Die Jahreszahl 1700 gehört zum erhaltenen Kern; das Altarbild ist Teil des heutigen Kircheninneren.

Die Ruinen der Burg Sehrad (Engelsberk) liegen unmittelbar nördlich oberhalb von Horní Lhota auf dem Ausläufer Vala. Erhalten sind geringe Fundamentreste sowie mächtige Wälle mit Gräben. Der Gegensatz zwischen geringen Fundamentresten und mächtigen Wällen mit Gräben macht die unterschiedlichen Teile der Ruine deutlich.

Im Zentrum von Horní Lhota ist außerdem eine Wassermühle erhalten. Sie bildet einen anderen Lagepunkt als die Burgreste: Die Mühle befindet sich im Zentrum, die Ruinen liegen nördlich oberhalb auf dem Ausläufer Vala. So lassen sich zwei unterschiedliche räumliche Bezugspunkte für die Ortsgeschichte unterscheiden.

Tradition und Anreise

Jährliche Fašank-Umzüge gehören in Horní Lhota zur örtlichen Tradition. So können Sie Ihre Reisedaten mit dem Festgeschehen abstimmen.

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Luhačovice. Bei einer Bahnanreise prüfen Sie den Fahrplan für Ihre Reisedaten und mögliche Anschlüsse. Damit haben Sie einen konkreten Ortsnamen als Ausgangspunkt für Ihre Anreiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Fryšták, Vlachovice, Tlumačov, Podkopná Lhota, Provodov, Brumov-Bylnice, Sazovice, Bratřejov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Zlín.

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