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Mehr als 200 in den Fels gehauene Kirchen umfasst das Welterbegebiet Göreme-Nationalpark und Felsformationen von Kappadokien; einige enthalten zahlreiche Fresken. Diese Verbindung aus Felsarchitektur und Wandmalerei gibt der Türkei einen besonderen kulturellen Akzent.

Felsarchitektur und Handwerk in Kappadokien

Zum Welterbegebiet gehören außerdem zwei unterirdische Städte und fünf in den Fels gehauene Dörfer. Kirchen, Städte unter der Erde und Dörfer zeigen unterschiedliche Formen des Bauens im Fels. Als Nationalpark ausgewiesen ist das gesamte Gebiet zwischen Nevşehir, Ürgüp und Avanos.

Zum Bild Kappadokiens gehört auch ein Himmel, der von langsam aufsteigenden Heißluftballons geprägt ist. Daneben stehen handgefertigte Seiden- und Wollteppiche für textile Arbeit in der Region. Auch der Ton in Kappadokien wird von den umliegenden Keramikwerkstätten geschätzt. So begegnen Ihnen hier neben Fels und Fresken auch Motive rund um Teppiche und Keramik.

Frühgeschichte und Erzählungen der Antike

Die monumentalen Bauwerke von Göbekli Tepe wurden von Gruppen von Jägern und Sammlern im präkeramischen Neolithikum des 10. bis 9. Jahrtausends v. Chr. errichtet. Das Ausgrabungsareal ist von einem überdachten Rundgang für Besucher umgeben. Für Ihren Besuch empfiehlt es sich, aktuelle Besucherhinweise zu prüfen.

Troja blickt auf eine 4.000-jährige Geschichte zurück. Die antike Stätte liegt auf dem Hügel von Hisarlık, der die Ebene an der türkischen Ägäisküste überblickt. Die Belagerung durch spartanische und achäische Krieger aus Griechenland, die Homer in der Ilias verewigte, hat seither bedeutende Künstler weltweit inspiriert.

In Ephesus gehört die Celsus-Bibliothek zu den bedeutenden Monumenten der römischen Kaiserzeit entlang der alten Prozessionsstraße. Auch die Pilgerfahrt nach Ephesus dauert bis heute an. Zusammen mit den Monumenten von Göbekli Tepe und Trojas langer Geschichte ergeben sich unterschiedliche historische Maßstäbe: frühe Bauwerke, eine über Jahrtausende reichende Geschichte und ein Zeugnis der römischen Kaiserzeit.

Pamukkale: Natur- und Kulturerbe

Der UNESCO-Welterbe-Komplex Hierapolis-Pamukkale umfasst Natur- und Kulturerbe: Die Travertine gehören als natürliches Erbe dazu, und auch die antike Stadt Hierapolis ist Teil des Komplexes, der als natürliches und kulturelles Erbe geführt wird.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Region Pamukkale zählen außerdem die Thermalquellen von Karahayıt und das Bağbaşı-Plateau. Das Hierapolis-Archäologiemuseum gehört zu einer Pamukkale-Route. Damit stehen bei der Auswahl unterschiedliche Themen nebeneinander: Travertine und antike Stadtgeschichte, weitere Sehenswürdigkeiten der Region sowie ein Museum auf einer Route.

Olivenhaine, Pressen und Verkostungen

Eine andere Art der Entdeckung bietet die Olivenroute in der Türkei. Sie umfasst Besuche von Olivenhainen und Olivenölpressen. Dazu kommen Einblicke in traditionelle Verfahren zum Zerkleinern und zur Gewinnung von Olivenöl sowie die Verkostung lokaler Oliven. Hier stehen also Besuche, Herstellung und Geschmack im Mittelpunkt, während die Felsenkirchen Kappadokiens und die antiken Orte andere kulturelle Interessen ansprechen.

So können Sie Ihre Themenwahl an den Entdeckungen ausrichten, die Sie besonders interessieren: an Felsarchitektur und Fresken, an den historischen Spuren von Göbekli Tepe, Troja und Ephesus, am Zusammenspiel von Natur- und Kulturerbe in Pamukkale oder an den Stationen der Olivenroute.

Weitere Reiseziele entdecken: Türkische Ägäis, Anatolien, Marmara, Türkische Riviera, Schwarzmeerküste Türkei, Guadeloupe, Spanien, Finnland.

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