Zum Inhalt

Bócsa lässt sich über zwei unterschiedliche Bezugspunkte einordnen: eine ethnografische Sammlung und ein historisches Sportereignis. Weitere Kultur- und Naturthemen gehören zum übergeordneten Reiseziel Bács-Kiskun; sie finden sich an den jeweils genannten Orten.

Bócsa: Sammlung und historisches Ereignis

Das Tájház in Bócsa befindet sich im Eigentum der Gemeinde und dient als ethnografische Sammlung. Damit ist seine Funktion kulturell geprägt. Ein anderer Blick auf den Ort ergibt sich aus dem Őszi Boróka Kupa: Der zweitägige Orientierungslauf fand am 11. November 2018 in Bócsa statt. Die Sammlung und der datierte Wettbewerb stehen für verschiedene Themen – ethnografische Kultur auf der einen, eine konkrete Sportveranstaltung auf der anderen Seite.

Kulturgeschichtliche Orte in Bács-Kiskun

Im übergeordneten Reiseziel Bács-Kiskun vermittelt der Lehrpfad Tiszaalpár, Földvár die Geschichte der bronzezeitlichen Befestigungsanlage Tiszaalpári Földvár und die Lebensweise der Menschen in der Bronzezeit. Die Fundstätte ist in Bács-Kiskun besonders geschützt; ihre Einstufung erfolgte auf Grundlage der Verordnung 3/2003. (I. 25.) NKÖM. In Tiszaalpár stellt außerdem die anlässlich des Millenniums errichtete Rekonstruktion eines Dorfes aus der Árpád-Zeit die Siedlungsstruktur dar, die bei örtlichen Ausgrabungen entdeckt wurde. Lehrpfad, archäologische Fundstätte und Rekonstruktion bieten unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit: über historische Vermittlung, den Schutzstatus eines Fundorts und die Darstellung einer Siedlungsstruktur.

Ein anderes kulturelles Thema findet sich im Kiskunhalasi Csipkeház und Csipkemúzeum. Dort können Besucher die Geschichte der Halaser Spitze kennenlernen, die 1902 begann, jahrhundertealte Spitzenarbeiten bewundern und den Prozess des Spitzenstickens sehen. In Kecskemét dient die Cifrapalota derzeit als Ausstellungsort des Kecskeméti Katona József Museums. Diese Beispiele setzen jeweils eigene Akzente: Handwerk und textile Arbeiten in Kiskunhalas, ein Museumsstandort in Kecskemét und bronzezeitliche Geschichte in Tiszaalpár.

Lehrpfade und Landschaft in Bács-Kiskun

Der Boróka-Lehrpfad in Bugac ist 1.100 Meter lang. Informationstafeln und Erlebnisstationen machen seine Themen anschaulich; dazu gehören ein Waldxylophon und ein Spiel-Fernrohr. Am Szelidi-See verbindet ein anderer Lehrpfad Naturkunde mit Gewässergeschichte: Der See ist ein natürlicher Altarm, der sich nach der Eiszeit aus einem Seitenarm der Donau entwickelte. Der Lehrpfad zu den Blaualgen ist ganzjährig zu Fuß und mit dem Fahrrad zugänglich. Seine zwölf Informationsstationen behandeln die Entwicklung des Sees, die Eigenschaften seines Wassers, die dort lebenden Organismen und die Tierwelt der Umgebung. Da sich örtliche Bedingungen ändern können, ist es sinnvoll, sie vor einem Besuch zu prüfen.

Auch Besucherinformation ist in Bács-Kiskun ein eigenes Thema. Das Természet Háza in Kecskemét ist das Besucherzentrum des Kiskunsági-Nationalparks. Es informiert über dessen Lehrpfade, Besuchsbedingungen für Schutzgebiete, ökotouristische Programme und Waldschulen. Einen konkreten Orientierungspunkt bietet außerdem die Verbindung zwischen dem Informationszentrum Puszta Kapuja und dem Pásztormúzeum: Zu Fuß führt ein Feldweg über etwa 1,5 Kilometer zum Museum. Die ungefähre Entfernung und der Wegbelag sind dabei Teil der Orientierung.

Den passenden Unterkunftsort wählen

Liegt Ihr Schwerpunkt dagegen bei einem der genannten Ziele in Tiszaalpár, Kiskunhalas, Bugac oder Kecskemét, beziehen Sie den jeweiligen Ort in Ihre Unterkunftsentscheidung ein. So richtet sich die Wahl des Suchziels nach dem Ort, den Sie für Ihre Reise in den Mittelpunkt stellen.

Weitere Reiseziele entdecken: Fülöpszállás, Császártöltés, Kecel, Tabdi, Soltvadkert, Körösch, Izsák, Akasztó.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kiskőrösi.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.