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Auf dem Csiszár-legelő liegt Kelebias Templomhegy, ein archäologischer Fundort. Unter den in Bács-Kiskun bekannten Kirchenhügeln gilt er als der am wenigsten beeinträchtigte und zugleich als einzigartiger archäologischer Fundort.

Kultur und lokale Geschichte

Die Krisztus Király Templom in Kelebia wurde im Kalotaszeg-Stil und durch öffentliche Spenden errichtet. Sie eröffnet einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte als der archäologische Templomhegy: Bei der Kirche stehen Bauweise und Entstehung im Vordergrund, beim Hügel seine archäologische Bedeutung. Das sind zwei klar unterscheidbare Themen für eine kulturelle Entdeckung Kelebias.

Eine weitere Perspektive bietet die Keller-Ausstellung im Natúrpark-ház in Kelebia. Sie behandelt die Geschichte lokaler Produkte des Naturparks, darunter Spargel und frühe Kelebia-Kirschen, sowie deren Bedeutung im Leben der Einwohner. So geht es nicht allein um einzelne Erzeugnisse, sondern auch um ihre Rolle im Alltag. Wer sich für regionale Produkte und Ortsleben interessiert, findet hier einen eigenen Akzent neben Archäologie und Kirchenbau.

Landschaft und Wanderziel

Entlang des Kőrös-éri Főcsatorna erstrecken sich die Kelebiai-halastavak, ein künstlich angelegtes Seensystem mit einer Fläche von 170 Hektar. Es besteht aus sieben größeren Einheiten, die durch Dämme und Schleusensysteme voneinander getrennt sind. Die Anlage verbindet eine weite Wasserfläche mit klar gegliederten Teilbereichen.

Die Teiche liegen drei Kilometer vom Zentrum Kelebias entfernt und gehören zum Kőrös-éri Tájvédelmi Körzet. Als Wanderziel werden sie für Familien und Einzelpersonen empfohlen. Zu den besonderen Arten zählen Reiher und Löffler, egyhajú virág und tarka sáfrány sowie die gefährdete südliche Blindmaus. Auch die angepflanzten und natürlichen Wälder bei den Teichen weisen eine vielfältige Greif- und Singvogelwelt auf.

Weitere Themen in Bács-Kiskun

Im übergeordneten Reiseziel Bács-Kiskun gibt es auch historische Themen an anderen Orten. Der Lehrpfad Tiszaalpár, Földvár vermittelt die Geschichte der bronzezeitlichen Befestigungsanlage Tiszaalpári Földvár und die Lebensweise der Menschen in der Bronzezeit. Tiszaalpári Földvár ist eine besonders geschützte archäologische Fundstätte; die Einstufung erfolgte auf Grundlage der Verordnung 3/2003. (I. 25.) NKÖM. In Tiszaalpár stellt außerdem eine aus Anlass des Millenniums errichtete Rekonstruktion eines Dorfes aus der Árpád-Zeit die Siedlungsstruktur dar, die bei örtlichen Ausgrabungen entdeckt wurde. Der Lehrpfad behandelt die Bronzezeit; die Rekonstruktion veranschaulicht die bei Ausgrabungen entdeckte Siedlungsstruktur eines Dorfes aus der Árpádenzeit.

Ein anderer kultureller Akzent ist im Kiskunhalasi Csipkeház und Csipkemúzeum zu finden. Dort können Besucher die Geschichte der Halaser Spitze kennenlernen, die 1902 begann, jahrhundertealte Spitzenarbeiten bewundern und den Prozess des Spitzenstickens sehen. Naturvermittlung bietet der 1.100 Meter lange Boróka-Lehrpfad in Bugac: Er verfügt über Informationstafeln und Erlebnisstationen, darunter ein Waldxylophon und ein Spiel-Fernrohr.

Weitere Reiseziele entdecken: Kunfehértó, Pirtó, Tompa, Harkakötöny.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kiskunhalasi.

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