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Battonya verbindet konkrete Landschaftsbezüge mit religiöser Geschichte und einem Einblick in die lokale Esskultur.

Grünland und Lösssteppe

Nördlich des bebauten Stadtgebiets liegt das 33 Hektar große Grünland Gulyagyep. Im näheren Umfeld Battonyas befindet sich außerdem die Tompapusztai-löszpusztarét, eine Lösssteppe an der Mündung des Cigányka-ér in den Száraz-ér. Die beiden Landschaftsbezüge unterscheiden sich deutlich: Beim Gulyagyep sind Fläche und Lage zum bebauten Gebiet benannt, bei der Lösssteppe ihre Landschaftsform und die Lage an einem Gewässerzusammenfluss. Zusammen geben sie einen konkreten Eindruck von den Naturthemen, die mit Battonya verbunden sind.

Kirchengeschichte und Gedenkhaus

Die erste katholische Kirche Battonyas wurde 1810 mit Genehmigung Kaiser Franz Josephs errichtet. 1814 weihte sie László Kőszegi, Bischof von Csanád. Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde beschloss 1868, eine eigene Kirche zu bauen; der Bau begann 1869 und wurde 1872 abgeschlossen. So lassen sich zwei unterschiedliche Zeitlinien nachvollziehen: Bei der katholischen Kirche sind Errichtung und Weihe überliefert, bei der rumänisch-orthodoxen Kirche Gemeindebeschluss und Bauzeit.

Ein weiterer historischer Bezug ist Molnár C. Pál, dessen Geburtsort Battonya ist. 1984 wurde dort aus seinem Nachlass ein Gedenkhaus mit Dauerausstellung eröffnet. Zusammen reichen die geschichtlichen Themen damit von den Kirchenbauten des 19. Jahrhunderts bis zur Eröffnung des Gedenkhauses im Jahr 1984.

Csesznyica: ein lokaler Bezug zur Esskultur

Csesznyica ist ein serbisches Gebäck und im örtlichen Werteverzeichnis Battonyas der Kategorie Tourismus und Gastgewerbe zugeordnet. Bei einem Heimatkundelager in Battonya wurde das Gebäck gemeinsam nach seiner überlieferten Zubereitungsweise gebacken; dabei kam auch eine Glücksmünze hinein. Das ergänzt die Landschafts- und Geschichtsthemen um eine konkrete kulinarische Facette, ohne aus der einzelnen gemeinsamen Zubereitung ein regelmäßiges Besuchsangebot zu machen.

Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Békés

Im übergeordneten Reiseziel Békés bietet der Körösvölgyi Animal Park einen anderen Naturbezug: Er liegt in einem 26 Hektar großen Hain mit einem etwa zwei Kilometer langen Spazierweg. Entlang des Weges befinden sich Vogelvolieren, Tierhäuser, Feuchtgebiete und großzügige Gehege. Am Steg des Parks beginnt der Jégmadár Water Nature Trail. Er führt über einen Kilometer langen Abschnitt des Altarms Szarvas–Békésszentandrás; acht schwimmende Bojenstationen vermitteln den Altarm sowie seine Tier- und Pflanzenwelt. Der Trail richtet sich besonders an Kanufahrer und Ruderbootfahrer ohne fachkundige Führung und ist ausschließlich mit Kanu oder Boot erreichbar.

Auch das Sterbetz István Bustard Conservation Visitor Centre gehört zum weiteren Reiseziel Békés. Dort können Besucher in Ungarn nur hier Großtrappen aus nächster Nähe erleben. Geführte Touren, Vogelbeobachtungen, Naturfotografie, thematische Programme und astronomische Vorführungen lassen sich anfordern. Der Réhely Trail beginnt und endet am Besucherzentrum. So stehen in Békés ein Spazierweg im Hain, ein ausschließlich mit Wasserfahrzeug erreichbarer Naturpfad und ein Trail mit Start und Ziel am Besucherzentrum als unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.

Am Kardoskúti Fehértó, einem international anerkannten Feuchtgebiet, befinden sich zwei Beobachtungstürme zur Vogelbeobachtung; das Gebiet steht seit 1979 unter dem Schutz der Ramsar-Konvention.

Weitere Reiseziele entdecken: Mezőkovácsháza, Nagybánhegyes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mezőkovácsházai.

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