Regéc verbindet den Weg zur Burg mit Geschichten an den Stationen und mehreren Zugängen zur Burggeschichte im Besucherzentrum. Auch die römisch-katholische Kirche des Ortes trägt eine eigene historische Spur: Ihre größere Glocke ist als Rákóczi-Glocke bekannt. Diese Themen geben Ihrem Aufenthalt einen konkreten Rahmen aus Weg, Ausstellungen und Ortsgeschichte.
Weg zur Burg und MondaTúra
Der blau und rot markierte Fußweg führt vom unteren Ortsteil 2.400 Meter in Richtung Burg. Entlang des Weges zur Burg liegen Stationen der MondaTúra, an denen Sie Kuruzzen-Sagen lesen können. Wenn Sie Regéc verlassen, befindet sich die erste Station gleich rechts am ersten Burgparkplatz. Die Erzählungen folgen keiner festgelegten Reihenfolge; Sie können deshalb auch später in die MondaTúra einsteigen. An einigen Stationen lassen sich QR-Codes mit dem Smartphone scannen, um Lieder oder andere Audioaufnahmen anzuhören. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen, da sie sich ändern können.
Ausstellungen im Besucherzentrum
Im Besucherzentrum von Regéc wird eine Ausstellung mit Fundstücken aus der Burg gezeigt. Interaktive Multimediaangebote ergänzen das Angebot; in einem Vorführraum werden Animationsfilme zu verschiedenen historischen Epochen der Burg gezeigt. Eine weitere Ausstellung gibt Einblick in mittelalterliche Erziehungsgewohnheiten auf Burgen. Die Filme weiten den zeitlichen Blick, während die Ausstellung zu Erziehungsgewohnheiten ein konkretes mittelalterliches Thema aufgreift. Das Besucherzentrum verfügt außerdem über ein Café, einen Geschenkeladen und einen kleinen Gemischtwarenladen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, welche Angebote aktuell verfügbar sind.
Kirche und Rákóczi-Glocke
Die römisch-katholische Kirche in Regéc wurde 1904 erbaut und besitzt zwei Glocken. Die größere ist als Rákóczi-Glocke bekannt: Der Glockengießer Mathias Ulrich aus Eperjes goss sie 1667 im Auftrag von I. Rákóczi Ferenc. Die Kirche selbst verweist damit auf 1904, die ältere Glocke auf einen Gussauftrag aus dem Jahr 1667.
Borsod-Abaúj-Zemplén: weitere regionale Perspektiven
Im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén steht das Baradla-Domica-Höhlensystem für ein naturbezogenes Thema neben der Burggeschichte. Das System gehört zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst. Die kurze Aggtelek-Höhlentour ist 1 Kilometer lang, dauert 60 Minuten und ist als leicht eingestuft. Zum Vergleich: Der Fußweg in Regéc ist 2.400 Meter lang, blau und rot markiert und führt in Richtung Burg.
Die Burg Diósgyőr ist ein weiterer geschichtlicher Bezugspunkt im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén. Ihre Blütezeit lag im 14. Jahrhundert unter König Ludwig dem Großen. Später diente sie als Residenz und Hochzeitsgeschenk für sechs Königinnen.
Im selben übergeordneten Reiseziel gehört auch die Tokajer Weinregion zu den eigenständigen regionalen Themen. Klima, Bodenqualität und Hangexposition eignen sich dort für den Weintraubenanbau. Die Tokajer Weinregion steht als geschütztes Weinbaugebiet unter rechtlichem Schutz. So erweitert sich der regionale Blick von Burgen und Ortsgeschichte um eine durch Weinbau geprägte Landschaft.
Auch das Landschaftsschutzgebiet Zemplén gehört zum übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén. Es ist Teil des Zemplén-Gebirges, dessen landschaftliche Gegebenheiten die Pflanzen- und Tierwelt des Gebiets beeinflussen.
Weitere Reiseziele entdecken: Gönc, Fony, Göncruszka, Abaújszántó, Korlát, Hernádszurdok, Abaújvár, Vizsoly.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Abaúj–hegyközi.