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Trizs verbindet bis heute gepflegte Volksbräuche mit einer naturreichen Landschaft. Für die Wahl des Reiseziels sind besonders zwei Themen interessant: die Traditionen, die auch die Herstellung lokaler Produkte angestoßen haben, und das südlich des Ortes gelegene Natura-2000-Schutzgebiet Szuha-völgy. Hinzu kommt die vorgeschlagene Galyasági-Rundtour, die Trizs in einen längeren Verlauf mit mehreren Ortsnamen einordnet. So können Sie entscheiden, ob Sie vor allem den Ortscharakter kennenlernen oder Trizs als Teil einer weiter gefassten Routenplanung betrachten möchten.

Volksbräuche und lokale Produkte

Die Gemeinschaft von Trizs pflegt ihre Traditionen und Volksbräuche bis heute; diese gaben den Anstoß zur stärkeren Herstellung lokaler Produkte. Der kulturelle Bezug hat damit auch eine konkrete Verbindung zur lokalen Produktion. Die Zutaten der lokalen Produkte stammen aus der Region Gömör, darunter aus Obstbäumen und deren Nachkommen sowie aus gepflegten Beerenpflanzungen. Brauchtum und Herkunft der Zutaten gehören so zu einem gemeinsamen Bild des Ortes. Wenn regionale Esskultur für Ihre Zielwahl zählt, bildet dieser Zusammenhang einen eigenen Anhaltspunkt: Er verbindet die fortgeführten Traditionen mit pflanzlichen Quellen aus Gömör.

Das Szuha-völgy südlich von Trizs

Trizs liegt am oberen Ende des Erosionstals des Csörgős-patak in einem naturreichen Gebiet. Südlich des Ortes erstreckt sich das Natura-2000-Schutzgebiet Szuha-völgy beiderseits des Csörgős-patak. Zu den dort beschriebenen Lebensräumen gehören Feuchtwiesen, hochwüchsige Seggenbestände und halbtrockene Grasflächen. Das Schutzgebiet umfasst insgesamt 1.039 Hektar; 4 Hektar davon liegen auf dem Gebiet von Trizs. Die Flächenzahlen beziehen sich auf unterschiedliche Maßstäbe: auf die Gesamtfläche des Schutzgebiets und auf den darin liegenden Teil im Gemeindegebiet. So lässt sich die Landschaft südlich des Ortes in ihrem größeren Zusammenhang einordnen, ohne die Gesamtfläche mit dem Anteil von Trizs gleichzusetzen.

Routen und Waldweg

Die vorgeschlagene Route der Galyasági-Rundtour führt über Aggtelek, Trizs, Ragály, Imola, Kánó, Szőlősardó, die Straße 27, den Abzweig Kenyérgyári, Szin, Szinpetri und Jósvafő; Abstecher führen nach Égerszög und Teresztenye. Innerhalb dieser Reihenfolge folgt Trizs auf Aggtelek und geht Ragály voraus. Der Vorschlag bietet damit einen größeren Streckenrahmen, in dem Trizs eine der genannten Stationen ist. Ein Bericht vom 19. Januar 2017 beschrieb außerdem einen Wanderweg zu den Hét vezér fái in einem ruhigen, erholsamen Wald am Ortsrand von Trizs. Wenn Sie diesen Weg einplanen möchten, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang. Der Waldweg und die Rundtour stehen für unterschiedliche Planungsmaßstäbe: hier ein Ziel am Ortsrand, dort ein Verlauf über mehrere benannte Orte.

Höhlen und Lehrpfad in Borsod-Abaúj-Zemplén

Im übergeordneten Reisegebiet Borsod-Abaúj-Zemplén kommen weitere landschaftliche und kulturhistorische Themen hinzu. Das Baradla-Domica-Höhlensystem gehört zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst. Die kurze Aggtelek-Höhlentour ist 1 Kilometer lang, dauert 60 Minuten und ist als leicht eingestuft. Ein Lehrpfad verbindet die Aggteleker und Jósvafőer Eingänge der Baradla-Höhle und vermittelt Natur- sowie kulturgeschichtliche Werte des Gebiets. Für die Reiseplanung unterscheiden sich diese Themen vom lokalen Landschaftsschwerpunkt in Trizs: Bei der Höhlentour sind Länge, Dauer und Schwierigkeit umrissen, während die Galyasági-Rundtour ihre Stationen über eine Folge von Ortsnamen und zwei Abstecher ausweist. So können Sie die Ausflugsform wählen, die zu Ihrem Schwerpunkt passt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kazincbarcikai.

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