Zum Inhalt

Szomolya setzt zwei unterschiedliche Akzente: die nischenreichen Kaptárkövek in einer geschützten Landschaft und die über Generationen weitergegebene Spitzenarbeit. Für Reisende, die Natur- und Kulturthemen gern gegenüberstellen, ergibt sich so ein klares Ortsprofil zwischen geologischer Besonderheit und überlieferter Handwerkstradition.

Kaptárkövek und Lehrpfad

Am Westhang des Vén-hegy im Kaptár-völgy liegt eine Rhyolithtuff-Formation aus acht größeren, nischenhaltigen Felsen und Steinkegeln. Die Gruppe Szomolyai Kaptárkövek besitzt mit 117 Nischen die meisten unter den ungarischen Gruppen von Bienenstocksteinen. Das Schutzgebiet Szomolyai Kaptárkövek wurde 1960 unter Schutz gestellt.

Der Lehrpfad Szomolya – Kaptárkő Tanösvény führt zu den Natur- und kulturhistorischen Werten des Schutzgebiets. Damit stehen die Felsformationen nicht nur als geologisches Merkmal im Mittelpunkt: Der Weg vermittelt zugleich die Natur- und Kulturgeschichte des Schutzgebiets. 2019 wurde der Kaptárkő-Lehrpfad als frei und kostenlos zugänglich bezeichnet. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob diese Zugangsangabe noch gilt.

Szomolyai Spitze als kultureller Akzent

Im Fekete Cseresznye Művelődési ház befindet sich eine Ausstellung zur Spitzenarbeit. Besucher können dort möglicherweise auch die Herstellung der Handarbeiten beobachten. Die Möglichkeit, das Handwerk nicht nur als fertiges Stück, sondern eventuell auch bei seiner Herstellung kennenzulernen, gibt dem Kulturthema einen eigenen Platz neben der Landschaft.

Das Wissen um die Herstellung der Szomolyai Spitze wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Diese Tradition ist damit ein anderer Zugang zu Szomolya als die Kaptárkövek: Hier geht es um überliefertes Können, dort um eine charakteristische Felsformation und ihre Nischen. Wenn Sie nach einem Hotel in Szomolya suchen, können Sie diese beiden Interessen als Orientierung für Ihre Ortswahl nutzen und überlegen, welches Thema Ihren Aufenthalt prägen soll.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén

Im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén bieten weitere Orte andere Natur- und Kulturschwerpunkte. Die kurze Aggtelek-Höhlentour ist 1 Kilometer lang, dauert 60 Minuten und ist als leicht eingestuft. Das Baradla-Domica-Höhlensystem gehört zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst. So lässt sich ein geologisches Thema in der Region auch unterirdisch betrachten, während Szomolya durch seine oberirdischen Felsen und Nischen geprägt ist.

Ein weiterer Naturbezug findet sich beim Miskolcer Zoo und Kulturpark: Sein Naturlehrpfad verfügt über einen 9 Meter hohen Aussichtsturm und eine 32 Meter lange Hängebrücke. Für Kulturinteressierte ist die Burg Diósgyőr in Miskolc ein eigener historischer Schwerpunkt. Sie erlebte ihre Blütezeit unter König Ludwig dem Großen im 14. Jahrhundert und diente später als Residenz und Hochzeitsgeschenk für sechs Königinnen.

Auch die Tokajer Weinregion eröffnet einen anderen Blick auf das übergeordnete Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén. Klima, Bodenqualität und Hangexposition eignen sich dort für den Anbau von Weintrauben; die Region ist als geschütztes Weinbaugebiet rechtlich geschützt. Diese Beispiele helfen, Szomolya als Reiseziel mit einem klaren eigenen Natur- und Kulturprofil einzuordnen, ohne die unterschiedlichen Themen der weiteren Region miteinander zu verwechseln.

Weitere Reiseziele entdecken: Sály, Cserépváralja, Mezőkeresztes, Tibolddaróc, Szentistván, Mezőkövesd, Bogács, Négyes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mezőkövesdi.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.