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Rund 900 historische Weinkeller und Weinhäuser von Avas bilden im Stadtzentrum eine Reihe; viele sind 300 bis 400 Jahre alt. Dazu kommen Theatergeschichte, eine Sammlung orthodoxer Kunst und Naturziele mit unterschiedlichen Besuchsformen. Wer Miskolc auswählt, kann diese kulturellen und naturnahen Schwerpunkte nach den eigenen Interessen gewichten: Ein Höhlenbesuch mit Führung, ein Naturlehrpfad und eine Seilbahnfahrt bieten jeweils eine andere Art, sich mit dem Ort zu beschäftigen.

Weinkeller, Theater und Kulturgeschichte

Die historischen Weinkeller von Avas fallen durch ihre Größe und ihr Alter auf. Die ungefähre Zahl von 900 umfasst Keller und Weinhäuser; viele stammen aus einer Zeit, die 300 bis 400 Jahre zurückliegt. Ihre Reihe liegt im Stadtzentrum und setzt einen konkreten Akzent zwischen den weiteren Kulturthemen Miskolcs.

Das Miskolcer Nationaltheater in der Széchenyi-Straße steht an der Stelle, an der einst Ungarns erstes steinernes Theater stand. Hier lässt sich Theatergeschichte über den Ort selbst erschließen: Der heutige Name verweist auf eine Bühne, deren Vorgänger in der Geschichte des steinernen Theaters in Ungarn eine besondere Rolle spielte.

Das Ungarische Orthodoxe Museum zeigt Gegenstände zur orthodoxen Liturgie, handgefertigte Kreuze von Mönchen des Berges Athos und griechisch-orthodoxe Ikonen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Hinzu kommen alte Schulbücher und Abbildungen anderer orthodoxer Kirchen in Ungarn. So umfasst die Sammlung sowohl religiöse Gegenstände und Handwerk als auch Zeugnisse von Bildung und Darstellungen orthodoxer Kirchen. Für einen kulturellen Besuch bietet sie damit einen anderen Schwerpunkt als die Stadtgeschichte der Weinkeller oder des Theaters.

Höhlen und Wege in der Natur

In der Anna-Höhle werden ganzjährig Führungen angeboten. Von der Gesamtlänge von 570 Metern können 208 Meter besichtigt werden: Die Führung erschließt also einen Teil der Höhle, nicht ihre gesamte Länge. Prüfen Sie vor der Reise, ob die Führungen aktuell stattfinden. Die geschützte Szeleta-Höhle trägt ihren Namen nach der prähistorischen Szeleta-Kultur und verbindet als Natur- und Kulturthema eine andere Höhlengeschichte mit dem Angebot der Anna-Höhle.

Der Szinva-Naturlehrpfad ist etwa vier Kilometer lang und führt vom Ottó-Herman-Gedenkpark nach Lillafüred. Seine ungefähre Länge und die beiden Endpunkte geben einen konkreten Rahmen, um ihn als eigene Wanderoption einzuordnen. Die Hängenden Gärten von Lillafüred sind frei zugänglich. Ihre Steinstufen erschweren jedoch die Nutzung mit Rollstuhl und Kinderwagen; diese Einschränkung ist bei der Planung eines Besuchs wichtig.

Auch im Zoo von Miskolc und Kulturpark gibt es einen Naturpfad: Zu seinen Merkmalen zählen ein neun Meter hoher Aussichtsturm und eine 32 Meter lange Hängebrücke über ein Tal. Wer statt eines Lehrpfads eine Fahrt in Betracht zieht, kann die Lillafüred-Seilbahn als andere Form des Naturerlebnisses einordnen. Sie bringt Fahrgäste über eine Strecke von einem Kilometer zum Berg Jávor. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Ein Kapitel der Burg Diósgyőr

Die Burg Diósgyőr war bis 1526 Brautgeschenk- und Landresidenz von sechs Königinnen. Beide Funktionen gehören zu ihrer historischen Bedeutung: Die Burg war mit königlichen Wohn- und Geschenkebeziehungen verbunden. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang.

Weitere Reiseziele entdecken: Varbó, Arnót, Kisgyőr, Sajókeresztúr, Bükkszentkereszt, Sajópálfala, Felsőzsolca, Kistokaj

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Miskolci.

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