Ein archäologischer Park im Csiki Pihenőkert macht das mittelalterliche Dorf Csik zum Ausgangspunkt für einen Blick auf frühere Lebenswelten. Budaörs bietet daneben historische Orte und Naturthemen, die unterschiedliche Reiseinteressen ansprechen. Für Ihre Planung können Sie zwischen archäologischer Vermittlung, Ortsgeschichte und Landschaft einen Schwerpunkt setzen; die konkreten Ziele unterscheiden sich deutlich in Thema und Charakter.
Friedhöfe und lokale Geschichte
Der deutsch-ungarische Soldatenfriedhof und Friedenspark wurde 2002 eingeweiht und liegt westlich des bebauten Stadtgebiets von Budaörs an der 8102 zwischen Budaörs und Budakeszi. Der Alte Friedhof von Budaörs wurde 1755 geweiht und gilt als einer der ältesten erhaltenen Friedhöfe der Ungarndeutschen sowie als größter zusammenhängender deutscher Nationalitätenfriedhof Ungarns. Die Jahreszahlen stehen für verschiedene Vorgänge: 1755 markiert die Weihe des Alten Friedhofs, 2002 die Einweihung des Friedensparks. Für die Einordnung helfen also unterschiedliche Anhaltspunkte: Beim Friedenspark zählen Lage und Einweihungsjahr, beim Alten Friedhof seine Weihe und die historische Einordnung unter den Friedhöfen der Ungarndeutschen.
Die Bleyer-Jakab-Heimatgeschichtliche Sammlung befindet sich im Gebäude Budapesti út 45. Die fünf miteinander verbundenen Räume des Hauses dienten einst einer wohlhabenden Bauernbürgerfamilie als Wohnraum. So verbindet die Sammlung Heimatgeschichte mit der früheren Wohnnutzung des Gebäudes und seiner Raumaufteilung.
Archäologie im Csiki Pihenőkert
Im Csiki Pihenőkert befindet sich im Zusammenhang mit den archäologischen Ausgrabungen des mittelalterlichen Dorfes Csik ein archäologischer Park aus der Árpádenzeit. Zum Park gehören ein strohgedecktes Grubenhaus, Brotback- und Töpferöfen, Jurten sowie zeitgenössische Gärten, mit denen Besucher das Alltagsleben der Vorfahren kennenlernen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten des Parks.
Natur und Wanderung
Die Budaörsi Kopárok gelten als bedeutender Naturwert. Unter fachlicher Leitung der Direktion des Nationalparks Donau–Ipoly werden dort die heimische Pflanzen- und Tierwelt sowie der einzigartige Charakter der Landschaft geschützt. Der Törökugrató setzt einen anderen Akzent: Er ist 249 m hoch und weist einen besonders wertvollen, schutzwürdigen Dolomit-Felsrasenhang auf. Im Frühjahr erleben Besucher dort eine üppige Blütenpracht. Bei den Kopárok steht die Schutzarbeit für Pflanzen, Tiere und Landschaft im Mittelpunkt; am Törökugrató prägen Höhe, Felsrasenhang und die saisonale Blüte den Naturbezug.
Eine Wanderroute führt durch den aufgegebenen Budaörser Steinbruch zurück in den bebauten Teil der Stadt. Damit ist ihre Richtung klar benannt: vom Steinbruch zurück in den bebauten Stadtbereich.
Anreise zum Wanderstart
Vom U-Bahnhof Kelenföld aus ist der Ausgangspunkt einer Wanderung am Budaörser Rathaus mit den Buslinien 40, 40B, 40E, 88, 88A oder 188 erreichbar. Prüfen Sie die Buslinien vor der Reise erneut. Für die Planung der Anfahrt ist damit der Startpunkt am Rathaus der konkrete Bezug; die Linienangabe hilft, die Anreise zum Wanderbeginn einzuordnen.
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