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Bekölce liegt am südöstlichen Rand der Heves–Borsod-Hügel im Bükk-Gebiet und erstreckt sich an beiden Ufern des Vőgyi- beziehungsweise Bekölce-Bachs. Die natürliche Umgebung ist reich an Pflanzen und Wildtieren; die welligen Hügel bieten Ausblicke zum Bükk-Plateau. Auch das kommunale Landwirtschaftsprogramm, Pferde und kirchliche Geschichte liefern konkrete lokale Themen für die Reiseplanung.

Ruhige Lage und Anreise

Bekölce gilt als ruhige Siedlung und liegt 4 bis 6 Kilometer von den Hauptverkehrsstraßen entfernt. Von Eger erreichen Sie Bekölce über die Straße 25; aus Richtung Budapest–Salgótarján erfolgt die Anreise über die Straßen 21 und 23. Prüfen Sie vor der Fahrt die Angaben für Ihre gewählte Route.

Landwirtschaft und lokale Erzeugnisse

Das kommunale Landwirtschaftsprogramm baut Lavendel an. Überschüssiges Gemüse aus dem Programm wird auf einem Erzeugermarkt in Bekölce verkauft. Außerdem stellt das Programm Holundersirup und Ringelblumencreme her; für die Creme kommt ein Produkt aus der Imkerei zum Einsatz. Auch sie wird auf dem örtlichen Markt angeboten. Marktangebot und Verkaufswege können sich ändern. Wenn Sie gezielt nach den Erzeugnissen suchen, prüfen Sie das aktuelle Angebot vorab.

Pferde und Reitangebote

Der Csapó Sportistálló züchtet Pferde der Rasse Furioso North Star. Ein Pferdehof bietet Ausritte an, und Reitunterricht wird für Erwachsene und Kinder angeboten. Zucht und Reitangebote sprechen unterschiedliche Interessen an: Die Zucht betrifft die Pferderasse, Ausritte und Unterricht das Reiten. Bestätigen Sie vor einem Besuch die Verfügbarkeit der Reitangebote.

Hewesch im größeren Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Hewesch liegt im südlichen Teil des Komitats Heves das Landschaftsschutzgebiet Hevesi Füves Puszták. Es umfasst 16.114 Hektar, wurde 1993 ausgewiesen und erhielt nach Erweiterungen in den Jahren 2005 und 2008 seine heutige Ausdehnung. Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Hewesch führt der 6,5 Kilometer lange Ilona-völgyi-Lehrpfad am Ilona-Bach an den geologischen Werten des Östlichen Mátra-Gebirges und den Zeugnissen des früheren Erzbergbaus entlang. Der Pély-Ludas-Lehrpfad in Hewesch vermittelt Kenntnisse über Graslandlebensräume der Hevesi-Sík, ihre Tierwelt und den Blaurackenbestand.

Kirche und Geschichte

Auf dem Hügel oberhalb Bekölces steht die römisch-katholische Kirche, die 1836 zu Ehren Mariens erbaut wurde. Am 8. September, dem Kisasszony-Tag, findet jährlich die Kirchenfest-Wallfahrt statt; die konkreten Abläufe können variieren. Wenn Sie einen Besuch rund um den Festtag planen, prüfen Sie vorab die jeweiligen Abläufe. Das Jahr 1836 datiert den Kirchenbau, während der 8. September den wiederkehrenden Festtag bezeichnet.

Schriftliche Aufzeichnungen erwähnen Bekölce im Zusammenhang mit der Bél-Linie bereits für das Jahr 1381. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte das Gut Draskóczy Sámuel; die Familie Lipthay hielt über ihn Besitz in Bekölce. Eine weitere schwerwiegende historische Episode betrifft die Judenverfolgung 1944: Der Bekölcer Priester Dr. Pál Orosz stellte zahlreiche Taufbescheinigungen aus und verbarg verfolgte Menschen auf einem abgelegenen Gutshof.

Weitere Reiseziele entdecken: Mónosbél, Mikófalva, Balaton, Bükkszentmárton, Bélapátfalva, Nagyvisnyó, Szilvásvárad, Bátor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bélapátfalvai.

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