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Kisújszállás lässt sich über unterschiedliche Motive kennenlernen: Feste, den thematisch gestalteten Süsü-Spielplatz und Erinnerungsorte rund um István Csukás und den Eisverkäufer Bagaméri. Dazu kommen direkte Bus- und Zugverbindungen aus mehreren Städten. Welche Themen Ihren Aufenthalt bestimmen, können Sie so mit der Anreiseplanung verbinden.

Feste und der Süsü-Spielplatz

Am Kivilágos Kivirradtig Fesztivál nehmen jedes Jahr mehrere Tausend Menschen teil. Das Bagaméri Családi Fesztivál hat sich zu einem Familienprogramm entwickelt, das auch in der Region anerkannt ist. Die beiden Feste bieten unterschiedliche Anlässe, Kisújszállás kennenzulernen. Wenn Sie Ihre Reise nach einem Fest planen möchten, prüfen Sie vorab die Termine.

Ein weiteres eigenes Motiv ist der Süsü játszótér am Rathaus. Der Spielplatz ist mit Figuren aus der Puppenfilmreihe „Süsü, a sárkány“ und Elementen der daraus entstandenen Puppenspielkulisse gestaltet. Die Figurenwelt der Reihe prägt damit einen Ort im Stadtgebiet. Das passt als ergänzender Schwerpunkt zu einem Aufenthalt, bei dem neben Kultur und Veranstaltungen auch ein gestalteter Spielplatz eine Rolle spielen soll.

Erinnerungsorte und Freizeit

Die 2019 errichtete Csukás-Ehrenwand markiert den Standort des ehemaligen Elternhauses von István Csukás, dem Kossuth-Preisträger. Eine andere Verbindung zu seinem Werk zeigt die Bagaméri-Statue: Bildhauer Attila Pintér gestaltete sie nach dem einzigen erhaltenen Foto des Eisverkäufers aus Kisújszállás, den Csukás bekannt gemacht hatte. Zusammen eröffnen die beiden Erinnerungsorte verschiedene Perspektiven: Die Ehrenwand erinnert an den Standort des Elternhauses, die Statue an eine Figur, die durch Csukás bekannt wurde.

Wer während des Aufenthalts eine Freizeitaktivität ergänzen möchte, findet im Vigadó Bowling zwei Bowlingbahnen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Verfügbarkeit. So lässt sich dieser konkrete Freizeitbaustein einplanen, ohne ihn mit den kulturellen Stationen oder den Festen gleichzusetzen.

Anreise mit Bus und Bahn

Kisújszállás wird täglich mit direkten Busverbindungen aus Szeged, Miskolc, Békéscsaba und Eger erreicht. Auf der Bahnstrecke Budapest–Debrecen–Záhony liegt der Ort ebenfalls: Direkte Zugfahrten dauern von Budapest aus ungefähr zwei Stunden und von Debrecen aus etwa eine Stunde. Die Fahrtzeiten sind Näherungswerte und können je nach Verbindung variieren. Prüfen Sie vor der Abreise die aktuellen Fahrpläne, besonders wenn Sie Ihre Ankunft auf eine bestimmte Verbindung abstimmen möchten.

Die Busverbindungen nennen vier verschiedene Ausgangsorte; die Bahnangaben beziehen sich auf Budapest und Debrecen. Damit können Sie zunächst die passende Anreiseart und anschließend die Besuchsthemen in Kisújszállás in den Blick nehmen. Feste, Erinnerungsorte und Freizeitangebot bilden verschiedene Gründe für den Aufenthalt, während die aktuellen Verbindungen den praktischen Rahmen der Ankunft bestimmen.

Im übergeordneten Reiseziel Jaß-Großkumanien-Sollnock

Auch außerhalb von Kisújszállás gibt es im übergeordneten Reiseziel Jaß-Großkumanien-Sollnock unterschiedliche regionale Schwerpunkte. Der Tisza-tó liegt im nördlichen Teil von Jász-Nagykun-Szolnok und dient als touristisches Zentrum. Der See und seine Umgebung zählen zu den herausragenden Gebieten für den Fahrradtourismus. Die internationale EuroVelo-II-Route verläuft entlang der Tisza durch das Komitat. Damit stehen in der Region auch Themen rund um Wasser und Radfahren neben den Festen und Erinnerungsorten von Kisújszállás.

Ein eigener Natur- und Spaziergangsschwerpunkt ist das Tiszakürti Arboretum. Es hat landesweite botanische Bedeutung und ist seit 2001 ein Naturschutzgebiet von landesweiter Bedeutung. Seine Sammlung umfasst mehr als 1.000 Pflanzenarten und -sorten. Im Öregkert gibt es ein 3,5 Kilometer langes, ausgeschildertes Wegenetz zum Spazierengehen. Die Sammlung und das Wegenetz verbinden botanische Vielfalt mit einem konkreten Rundgangsthema.

Für Kultur führt der Blick im übergeordneten Reiseziel nach Tiszafüred: Das Kiss-Pál-Museum gehört zu den ältesten ländlichen Museen Ungarns. Es befindet sich in einem klassizistischen Herrenhaus, das die Familie Lipcsey in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichten ließ. Zwei Dauerausstellungen widmen sich der rund 7.000-jährigen archäologischen Vergangenheit von Tiszafüred sowie einer volkskundlichen Sammlung mit herausragenden Stücken aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im angeschlossenen Nyúzó-Gáspár-Töpferhaus werden Zeugnisse des früher beliebten örtlichen Töpferhandwerks und die ursprüngliche Wohnumgebung gezeigt. Prüfen Sie vor der Reise die Ausstellungsdetails.

Auch die Kirsche bildet einen regionalen Schwerpunkt: In Nagykörű blickt der Anbau auf eine Geschichte von nahezu 200 Jahren zurück. Die Nagykörűer Kirsche unterscheidet sich mit Baum und Frucht von den Germersdorfer Sorten. Dort befinden sich außerdem Ungarns größtes zusammenhängendes Kirschenanbaugebiet und die größte ungarische Sammlung von Kirschsorten mit mehr als 100 Sorten. Das jährliche Kirschenfestival ist Nagykörűs größte Veranstaltung. Wenn Sie dieses Thema in Ihre Planung einbeziehen möchten, prüfen Sie die Festtermine gesondert.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karcagi.

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