Zum Inhalt

Die Alexandriai Szent Katalin-templom und das Gebiet Csolnoki löszgyepek stehen für zwei unterschiedliche Themen einer Reise nach Dág: Baugeschichte und Natur. An der Kirche treffen ein klassizistischer Bau von 1826 und teilweise ältere, barocke Ausstattungsstücke aufeinander. Im Gebiet zwischen Csolnok und Dág wechseln Grasland, Gebüsch, Eichenwald, aufgegebene Weinberge und Sandtrockenrasen mosaikartig. So lassen sich kulturelle und landschaftliche Schwerpunkte für die eigene Reiseplanung getrennt betrachten.

Kirchenbau mit älteren Ausstattungsstücken

Die heutige Alexandriai Szent Katalin-templom in Dág wurde 1826 vom Esztergomi káptalan errichtet. Der klassizistische Bau hat Denkmalcharakter und eine Fläche von 193 m². Klassizistische Architektur orientiert sich an antiken Formvorbildern; an dieser Kirche lässt sie sich mit einer älteren Zeitschicht vergleichen. Teilweise barocke Ausstattungsstücke stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Blick auf Bau und Ausstattung führt damit zu zwei verschiedenen Datierungen: zur Errichtung der Kirche 1826 und zu den älteren Stücken, die sie beherbergt.

Kiscsévpuszta und seine Geschichte

Kiscsévpuszta liegt am Ortsrand von Dág, in einer malerischen Naturlandschaft am Gete und in der Nähe von Esztergom. Dort werden Hochzeiten und Veranstaltungen ausgerichtet. Wenn Sie Kiscsévpuszta für ein konkretes Vorhaben einplanen, prüfen Sie das aktuelle Angebot vorab.

Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über das heutige Gebiet von Kiscsévpuszta stammen aus dem Jahr 1262. Das Herrenhaus von Kiscsévpuszta ist im neoklassizistischen Stil erbaut. Die frühe Datierung bezieht sich auf das Gebiet, die Stilbeschreibung auf das Herrenhaus; so treten historische Überlieferung und Architektur als unterschiedliche Themen hervor.

Landschaft zwischen Csolnok und Dág

Das Gebiet Csolnoki löszgyepek liegt zwischen Csolnok und Dág. In ihm wechseln mosaikartig Lössgrasländer, Felsgrasländer und Gebüsche, Eichenwälder, aufgegebene Weinberge sowie Sandtrockenrasen. Die unterschiedlichen Flächentypen geben dem Gebiet einen abwechslungsreichen landschaftlichen Charakter und bieten Naturinteressierten konkrete Anknüpfungspunkte für den Blick auf die Umgebung.

Die Artenliste kann von der zuständigen Stelle aktualisiert werden; zu den gemeinschaftlich bedeutenden Arten gehören etwa das Europäische Ziesel (Spermophilus citellus), der Hirschkäfer (Lucanus cervus), die Sand-Schwertlilie (Iris humilis ssp. arenaria), die Große Küchenschelle (Pulsatilla grandis) und der Russische Natternkopf (Echium russicum).

Regionaler Blick auf Komorn-Gran

Im übergeordneten Reiseziel Komorn-Gran ist das Gerecsei Tájvédelmi Körzet ein landesweit bedeutendes, individuell ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet in Komárom-Esztergom mit einer Fläche von 8.676 Hektar. In der Gerecse kommt neben vorherrschendem Trias-Kalkstein auch Jura-Kalkstein vor, der besonders reich an Fossilien ist.

Radroute und Kapelle

Auf der Radroute „A Gerecse lábától Esztergomig“ folgt nach der Abzweigung bei Úny in Richtung Dág ein offenerer Abschnitt. Wenn Sie die Route in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie die Routenbedingungen vor der Fahrt.

Die Millenniums-Gedächtniskapelle liegt im Ortsgebiet von Dág und wurde 2001 aus Eigenmitteln sowie mit staatlicher Unterstützung errichtet. Das Baujahr markiert neben der Kirche und den historischen Aufzeichnungen von Kiscsévpuszta eine jüngere Zeitstufe.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele entdecken: Csolnok, Dorog, Epöl, Leányvár, Tokodaltáró, Bajna, Nagysáp, Kesztölc

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dorogi.