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Auf dem Hof des Szügyi Falumúzeums können Besucher traditionelle slowakische Gerichte probieren und bei ihrer Zubereitung mitwirken. Wenn Sie diese kulinarische Erfahrung einplanen möchten, bestätigen Sie die aktuellen Möglichkeiten vorab. Szügy verbindet solche Einblicke in die Alltagskultur mit einer bewegten Kirchengeschichte, Erinnerungsorten und dem Park des Simonyi-Schlosses.

Ein Dorfmuseum mit Wohnhaus und Sammlung

Das Haus des Szügyi Falumúzeums gliedert sich in eine tisztaszoba, eine Küche, eine hintere Wohnstube und einen Keller. Zum Haus gehört außerdem ein Wirtschaftsschuppen, ein sogenannter szín, in dem landwirtschaftliche Geräte aufbewahrt werden. Die Räume und ihre Funktionen geben dem Museumsbesuch einen konkreten Bezug zum traditionellen Wohnen und Wirtschaften. Die Sammlung umfasst mehr als 600 registrierte Objekte, darunter Puppen in Volkstracht. Eine Brautpuppe trägt ein knapp 100 Jahre altes Fransentuch; ihr Myrtenkranz ist original.

Barockkirche und weitere Erinnerungsorte

In Szügy steht die evangelische Kirche, die zwischen 1774 und 1781 im Barockstil erbaut wurde, unter Denkmalschutz. Nach Bränden in den Jahren 1795, 1823 und 1844 wurde sie jedes Mal wieder aufgebaut. Die kleine Glocke stammt aus dem 12. Jahrhundert, und die geräumige Empore ruht auf vier Säulen. Bauzeit, mehrfacher Wiederaufbau und architektonische Details erzählen so unterschiedliche Kapitel der örtlichen Kirchengeschichte.

Weitere Erinnerungsorte setzen andere zeitliche Akzente. Auf dem Friedhof in Alsó-Szügy ließ Merwaldt Éva 1799 die Beniczky-Grabkapelle über dem Grab ihres Mannes Beniczky Sámuel errichten. Von der denkmalgeschützten Kapelle ist heute nur noch die Ruine zu sehen. Die Hanzély-Krypta befindet sich in der Béke utca vor dem neuen Friedhof; sie wurde in den 1890er-Jahren für Hanzély László und seine Frau gebaut. Auf dem Platz vor dem ehemaligen Komitatshaus erinnert Bobály Attilas Denkmal an die gefallenen örtlichen Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

Simonyi-Schloss und geschützter Park

Die Simonyi-Familie ließ das Schloss 1755 im spätbarocken Stil errichten. Zum Schloss gehört ein als Naturschutzgebiet geschützter Park. Dort steht eine rot blühende Magnolie, die sechs Meter hoch ist und eine fünf Meter breite Krone hat; außerdem wachsen im Park zwei kalifornische Mammutbäume.

Mitmachformate der Szügyelő

Zum Start der Szügyelő am 24. September 2026 wurden mehrere interaktive Formate vorgestellt. In der Felfedező galéria des Szügyelő Élmény turistaháza bewegten sich Teilnehmende beim Start am 24. September 2026 zwischen herabhängenden Bildmolinós, beantworteten Fragen und entschlüsselten das Spiel mithilfe von Buchstabenhinweisen. Die sechszackige Palóc Virág stellte beim Start spielerisch die lokalen Werte Szügys vor. Die Szügyelő Esszencia Őrző wurde beim Start als gemeinschaftliche Zeitkapsel vorgestellt; Teilnehmende konnten darin Gedanken, Nachrichten und gute Wünsche in wiederverwendeten kleinen Glasfläschchen hinterlassen.

Auch die Szügyelő Névőrző gehörten zu den beim Start am 24. September 2026 vorgestellten Formaten: Die Bäume Álmok, Közösség und Természet Őrzője gaben Teilnehmenden die Möglichkeit, symbolisch Teil der Szügyelő-Geschichte zu werden. Der ebenfalls beim Start vorgestellte Naturabschnitt führte über drei Stationen mit spielerischen Aufgaben und Rätseln. Bei diesem Naturabschnitt entstand aus den Lösungen der Code für die am Aussichtspunkt befindliche Schatztruhe; wer sie öffnete, konnte kleine Geschenke mitnehmen. So unterschieden sich die beim Start vorgestellten Formate in ihrer Art der Beteiligung: Die Galerie setzte auf Fragen und Buchstaben, der Naturabschnitt auf Aufgaben entlang mehrerer Stationen. Wenn Sie diese Angebote fest einplanen möchten, erkundigen Sie sich vor der Reise nach ihrer aktuellen Verfügbarkeit.

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