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Rund um Ipolytarnóc erzählen Fossilien und Lehrpfade von einer Landschaft, deren Spuren weit in die Erdgeschichte zurückreichen. Die Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Sie reichen von geologischen Aufschlüssen über einen längeren biologischen Lehrpfad bis zu einer Ausstellung zur Forschungsgeschichte.

Fossilien und geologische Spuren

Im näheren Umfeld von Ipolytarnóc liegt das Naturschutzgebiet Ipolytarnóci Ősmaradványok. Zu seinen wichtigen Fossilien zählen Haifischzähne, versteinerte Bäume, Blatteindrücke und Spuren urzeitlicher Tiere. Das Gebiet erhielt 1995 das Europäische Diplom. In einem Schutzkeller befindet sich ein 46 Meter langes versteinertes Urholz, Pinuxylon tarnocziense, das Ferenc Kubinyi 1838 entdeckte. Ein Schutzgebäude zeigt außerdem die versteinerte Oberfläche eines miozänen Flussufer-Tränk- und Furtenbereichs. Darauf sind Fußspuren von Paarhufern, Raubtieren, Urnashörnern und Vögeln zu sehen.

Der 800 Meter lange geologische Lehrpfad Borókás-árok vermittelt geologische und paläontologische Kenntnisse. An seinen Aufschlüssen können Gruppen glaukonitischen Sandstein untersuchen, der vor 24 Millionen Jahren entstand, sowie die Kontaktzone zwischen diesem Sandstein und den darüberliegenden Vulkangesteinen. Der Pfad ist während der Öffnungszeiten gegen Eintritt und mit Führung zugänglich; Gruppen können die Aufschlüsse unter fachkundiger Führung erkunden. Die aktuellen Führungs- und Betriebsdetails sollten Sie vor dem Besuch prüfen.

Lehrpfade und Weglängen

Zum Angebot im Schutzgebiet gehören der Miocene Forest, der Felspark, Kőszikla, biologische Lehrpfade und Picknickplätze. In der näheren Umgebung ist außerdem der Kőzetpark frei zugänglich; er ist 700 Meter lang. Der biologische Lehrpfad widmet sich der Pflanzen- und Tierwelt von Restbeständen ehemaliger Eichen- und Hainbuchenwälder sowie von Weiden, die nach der Rodung dieser Wälder entstanden.

Auch beim biologischen Lehrpfad helfen die Streckenangaben bei der Auswahl: Er ist insgesamt sechs Kilometer lang und beginnt am Kassenhaus des Naturschutzgebiets und Besucherzentrums neben dem Kutatóház. Der erste gemeinsame, stark ansteigende Abschnitt der beiden sich berührenden Wege ist 500 Meter lang und zugleich der schwierigste Teil. Die Weglängen unterscheiden sich damit deutlich: 800 Meter beim Borókás-árok-Pfad, 700 Meter beim Kőzetpark und insgesamt sechs Kilometer beim biologischen Lehrpfad.

Forschungsgeschichte und Besuchsorientierung

Die Ausstellung „Idősíkok találkozása – Az Ipolytarnóci Ősmaradványok múltja“ behandelt die Forschungsgeschichte des Gebiets. Sie zeigt die Ausgrabungen, die seit den 1830er-Jahren bis heute andauern. Das ergänzt die geologischen und biologischen Themen um den Blick darauf, wie die Erforschung des Gebiets über einen langen Zeitraum weitergeführt wurde.

Neben dem Lombkorona-Café und -Restaurant befindet sich ein Spielplatz mit Angeboten für verschiedene Altersgruppen: Für Kleinkinder gibt es einen Sandkasten und einen Kriechtunnel; Kindergarten- und Grundschulkinder finden Federwippen, Wipp- und Schaukeln sowie eine Rutsche. Für ältere Kinder sind Geschicklichkeitsspiele und eine Festung vorgesehen. Wichtig für die Nutzung: Personen mit mehr als 60 Kilogramm Körpergewicht dürfen den Spielplatz nicht benutzen. Im Ősfenyő-Eintrittsangebot können Kinder an interaktiven Touch-Informationsterminals mit Lernspielen ihr Wissen testen. Die konkrete Ausstattung kann sich ändern; prüfen Sie diese Information vor Ihrem Besuch.

Für die Planung können Sie sich an den unterschiedlichen Weglängen und Themen orientieren: geologische Aufschlüsse, Fossilien und Forschungsgeschichte stehen neben der Pflanzen- und Tierwelt des biologischen Lehrpfads. Prüfen Sie vor dem Besuch auch die aktuellen Wegbedingungen und Führungsdetails.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salgótarjáni.

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