Zum Inhalt

Maglód lässt sich über mehrere Kultur- und Geschichtsthemen einordnen: Ein mehr als 100 Jahre altes Bauernhaus, Kirchen mit unterschiedlichen Bezügen und regionale Tanzüberlieferungen erzählen verschiedene Seiten des Ortes. Hinzu kommen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Zeitbezügen. Wer einen Aufenthalt plant, kann deshalb zwischen Baugeschichte, kulturellen Traditionen und einem konkreten Veranstaltungstermin unterscheiden.

Baugeschichte und kulturelles Erbe

Das Tájház ist ein über 100 Jahre altes Bauernhaus und bildet mit dem MagHáz, dem Maglódi Művelődés Háza, eine organische Einheit. Es gibt Einblicke in die Maglóder Lebensweise des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Der Blick reicht damit über das einzelne Gebäude hinaus und umfasst die Lebenswelt, die dort veranschaulicht wird.

Die römisch-katholische Kirche in Maglód ist ein einschiffiger, dreijochiger Bau im neobarocken Stil. Die Pläne stammen von vitéz Irsy László (1895–1981), der Architekt und Lehrer war. „Einschiffig“ bezeichnet den einen Kirchenraum; „dreijochig“ beschreibt seine Gliederung in drei Joche. So lassen sich Bauform und Stil genauer unterscheiden. Mit der evangelischen Kirche ist ein weiteres kulturelles Thema verbunden: 2018 wurde der Brauch, sie zu Pfingsten zu schmücken, in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes Ungarns aufgenommen.

Tanztraditionen und Veranstaltungen

Die Maglódi táncok gehören zu den kulturellen Werten im örtlichen Werteverzeichnis. Filmaufnahmen aus den Jahren 1952 und 1972 zeigen Verbunk, Csárdás, Körcsárdás, den als Hochzeitstanz ausgeführten Mars und den ungarischen Paartanz Magyar kettős. Die Einträge im Werteverzeichnis und die Aufnahmen zeigen unterschiedliche Aspekte: die Einordnung als kultureller Wert und eine Überlieferung mit konkreten Tanznamen.

Ein wiederkehrender Veranstaltungstermin sind die Vermesy Művészeti Napok: Sie finden jährlich in der zweiten Oktoberwoche statt und sind kostenlos. Zum Programm gehören klassische Konzerte, Tanzkunst und zeitgenössische Malerei. Termine und Programm können von Jahr zu Jahr variieren. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an dieser Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Daten.

Eine andere zeitliche Perspektive bietet das Maglódi Mesefalu. Das städtische Programm wurde ab 2013 organisiert und brachte Kinder und Erwachsene rund um Märchen zu einem gemeinsamen Nachmittag zusammen. In den Jahren vor der Covid-19-Pandemie fand es am Ófalu-Uferbach beim örtlichen Heimatkundesammlungsgelände statt; 2020 und 2021 konnte es pandemiebedingt nicht stattfinden. Diese Geschichte unterscheidet sich von der jährlich beschriebenen Vermesy-Veranstaltung: Beim Mesefalu stehen frühere Austragungsorte und die Unterbrechung im Mittelpunkt.

Ein weiterer Blick auf Maglód

Auch ein Naturschutzthema gehört zur Ortsbeschreibung: Die Quelle des Wasserlaufs Maglódi 17 liegt im Verwaltungsgebiet von Maglód und ist von Rechts wegen in einer landesweit bedeutenden Naturschutzkategorie geschützt. So ergänzen Natur- und Kulturerbe die architektonischen und kulturellen Themen, ohne dass sie zu einem einzigen Besichtigungsprogramm zusammengefasst werden müssen.

Für die Wahl der Aufenthaltsdaten ist vor allem der Unterschied zwischen einem jährlich angesetzten Kunstereignis und den historisch beschriebenen Programmen hilfreich. Bei den Vermesy Művészeti Napok können aktuelle Termine den zeitlichen Rahmen setzen; Tájház, Kirchenarchitektur und Tanzüberlieferungen bieten dagegen verschiedene kulturgeschichtliche Schwerpunkte für die Beschäftigung mit Maglód.

Weitere Reiseziele entdecken: Ecser, Pilis, Gyömrő, Monor, Vasad, Gomba, Nyáregyháza, Vecsés.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Monori.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.